Beschreibung
Theresa Khan (Autorin) studierte Geschichtswissenschaften und Germanistik an den Universitäten Potsdam und Bologna. Mit der vorliegenden Arbeit schloss sie ihr Masterstudium ab und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Brandenburgisch-Preußische Geschichte der Universität Potsdam und dem Research Center Sanssouci.
Die Hexenverfolgung gehört zu den dunkelsten Kapiteln der Frühen Neuzeit. Regional verschoben wurden in Mitteleuropa etwa zwei Jahrhunderte lang sowohl Frauen als auch Männer als vermeintliche Zauberinnen und Zauberer verfolgt, gefoltert und hingerichtet. Obwohl die Hexereiverfolgung in der Mark Brandenurg im Vergleich zu anderen Territorien eher schwach ausgeprägt war, fielen dem frühneuzeitlichen „Hexenwahn“ auch dort zahlreiche Menschen zum Ofper.
Dieses Kapitel der brandenburgischen Landesgeschichte aufzuarbeiten, ist das Ziel der vorliegenden Veröffentlichung. Anhand bisher nicht editierter Gerichtsakten wird untersucht, wie sich der Dreißigjährige Kireg (1618-1648) auf die Hexereiverfolgung in der Mark Brandenburg auswirkte und welche Auffälligkeiten sich bei den Verfolgungseruptionen, den Anklagepunkten und den Prozessverläufen zeigen. Dazu werden die Prozesszahlen statistisch und nach ihrer geographischen Verteilung ausgewertet und einzelne Prozesse im Detail beleuchtet.




