Marienkirche Frankfurt (Oder)

Die St.-Marien-Kirche in Frankfurt(Oder) ist die ehemalige Hauptpfarrkirche der Stadt und wurde in mehr als 250 Jahren mittelalterlicher Bautätigkeit errichtet. Sie ist eines der Wahrzeichen der Stadt.Das Kirchengebäude gehört zu den größten Gebäuden der norddeutschen Backsteingotik. Es ist 77 Meter lang und 45 Meter breit. Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg in großen Teilen zerstört, konnte in der Folgezeit aber in ihren Grundzügen rekonstruiert werden. Heute ist die St.-Marien-Kirche ein soziokulturelles Zentrum und Wahrzeichen der Stadt.

Vor genau 75 Jahren, als die Innenstadt von Frankfurt(Oder) zerstört wurde, ist auch die St.-Marien-Kirche zur Ruine geworden. Trotz mehrerer Notsicherungen und Vorkehrungen kam es damals zu Teileinstürzen. Der Wiederaufbau erfolgte in der Nachkriegszeit ab 1958.

Die Marienkirche verfügt über eine eigene Bibliothek, welche 972 Bände umfasst – 816 davon aus der Zeit von 1430 bis 1850. 1932 wurde erwähnt, dass die Bibliothek über 5.000 Werke verfüge, im April/Mai 1945 wurden davon aber etwa 90 Prozent vernichtet. Das älteste Buch ist aus dem Jahre 1430 und ist ein Messbuch, welches auf Pergament verfasst wurde. Das Buch wurde wahrscheinlich auch in Frankfurt (Oder) geschrieben.

St. Marienkirche Frankfurt(Oder)