Sewekow: Erstes Dorf mit Ortstafeln in Niederdeutsch

Die Ortstafeln des Dorfes Sewekow (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) werden künftig um den Namenszusatz „Sävko“ erweitert. Das beschloss die Stadtverordnetenversammlung von Wittstock/Dosse, zu dem der Ortsteil gehört, gestern Abend einstimmig. Bislang gab es zweisprachige Ortsschilder in Brandenburg nur im Siedlungsgebiet der Sorben und Wenden in der Lausitz. Quelle: https://www.bz-berlin.de

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Lausitzer Rundschau nimmt Initiative unserer Forschungs-stelle zum Erhalt der Kriegsgräber in Hohenleipisch auf

Hohenleipisch würde seine Geschichte verlieren. Sollen Kriegstote samt Grabstätte von Hohenleipisch nach Dreska umgebettet werden, weil der Friedhof Bahnhofstraße keiner mehr ist? Die Gemeinde hat die Entscheidung vertagt. Ein Geschichtskenner ist gegen die Umbettung und kennt interessante Details. Lausitzer Rundschau, Elsterwerda, 27./28. Juni 2020 Quelle: https://www.lr-online.de/lausitz/elsterwerda/umbetten-von-kriegstoten-hohenleipisch-wuerde-seine-geschichte-verlieren-47344805.html

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Christian Lindner: 75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg bedeuten für mich …

Gedenken und Gedanken: Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Für Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP, markiert der 8. Mai einen Tag der Befreiung, Deutschland sei heute „ein Deutschland auf das wir stolz sein dürfen, weil es friedfertig ist, weil es Freiheit und Toleranz achtet und Verantwortung in der Welt übernimmt.“Dennoch sei es wichtig, zu erinnern – an die Geschichte und an die Opfer von Gewaltherrschaft: „Die Toten mahnen uns, für den Frieden zu leben. Deshalb ist […]

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Das gekürzte Gotteshaus – Die Kirche von Kurzlipsdorf

Die Kurzlipsdorfer Kirche stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert und hat später an Länge verloren. Sie hat das älteste Dachwerk rund um Jüterbog. Die Kehlbalken in der kleinen Kirche von Kurzlipsdorf stammen aus dem frühen 14. Jahrhundert. Nach der Reformation wurde offenbar das Kirchenschiff umgebaut – und auch sonst hat das Gotteshaus eine bewegte Geschichte.

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Wer ist die „Wiege der Mark“?

Die Gründung der Bistümer Havelberg und Brandenburg. König Otto I. gründete im 10. Jahrhundert mehrere Bistümer für das Slawenland östlich der Elbe – darunter Havelberg und Brandenburg. Für Brandenburg ist die Stiftungsurkunde im Original erhalten, für Havelberg existieren nur noch Abschriften. Seit langem streiten die Historiker darüber, ob beide Bischofssitze nacheinander oder gleichzeitig gegründet wurden. Am 14.07.2020 um 19:00 findet hierzu ein Vortrag im Domstift Brandenburg, Burghof 8, 14776 Brandenburg an der Havel, statt. Der Vortrag unternimmt den Versuch, neue […]

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Krieg und Frieden

1945 und die Folgen in Brandenburg Das Themenjahr Kulturland Brandenburg 2020 »Krieg & Frieden« führt den konzeptionellen Ansatz der vorhergehenden Themenjahre fort, jährlich unter einem anderen Schwerpunkt zu Entdeckungen in das Land Brandenburg einzuladen, um das kulturelle Erbe und die kulturelle Vielfalt der Region, aber auch die Zäsuren und Brüche in der brandenburgischen Geschichte sichtbar werden zu lassen. Das Themenjahr Kulturland Brandenburg 2020 »Krieg & Frieden« konzentriert sich explizit auf die zeithistorische Phase von 1945 bis heute und wird den […]

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Buchvorstellung: Der Flügelaltar von St.Marien zu Bernau

Nachfolgend wollen wir ein weiteres, vor allem für Geschichts- und Familienforscher im Norden Brandenburgs interessantes, Buch vorstellen. Bernau, die Stadt im Norden Berlins, spielte im Mittelalter eine herausragende Rolle im Wirtschaftsleben der Mark Brandenburg. Das bedeutendste mittelalterliche Bauwerk der Stadt ist die im 13. Jahrhundert gegründete Marienkirche, eine Backsteinhallenkirche mit vierschiffigem Langhaus und zweijochigem Hallen-Umgangschor. In ihren Mauern birgt sie einen monumentalen Flügelaltar, der mit seinem Gesprenge bis in die Gewölbe der Kirche ragt. Er ist mit seinen 39 Schnitzfiguren […]

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Marienkirche Frankfurt (Oder)

Die St.-Marien-Kirche in Frankfurt(Oder) ist die ehemalige Hauptpfarrkirche der Stadt und wurde in mehr als 250 Jahren mittelalterlicher Bautätigkeit errichtet. Sie ist eines der Wahrzeichen der Stadt.Das Kirchengebäude gehört zu den größten Gebäuden der norddeutschen Backsteingotik. Es ist 77 Meter lang und 45 Meter breit. Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg in großen Teilen zerstört, konnte in der Folgezeit aber in ihren Grundzügen rekonstruiert werden. Heute ist die St.-Marien-Kirche ein soziokulturelles Zentrum und Wahrzeichen der Stadt. Vor genau 75 Jahren, […]

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