Zachow – Ein Ortsteil von Ketzin/Havel

Dorfkirche von Zachow

Zachow und Gutenpaaren waren seit ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1170 eigenständige Dörfer. Sie gehören mit zu den ältesten Siedlungen des Havellandes, die nach deutschem Recht und unmittelbar nach der Inbesitznahme der Burg Brandenburg 1157 gegründet wurden. Für Zachow ist eine Kirche nachgewiesen, von der aus die Einwohner von Parne (Gutenpaaren), Lodiz (im Lötzbruch gelegen, heute untergegangen) und Werder (früher wohl Albrechtswerder, heute Fernewerder) seelsorgerisch betreut wurden. Als erste Besitzer eines Teils der heutigen Feldmark von Zachow tauchen die Herren von Schneidlingen auf, die in dem um 1230 entstandenen Sachsenspiegel, einem Rechtsbuch, als eine der vornehmsten genannt sind.

Eine „Olden Parne“ genannte Siedlungsstelle bezeichnete noch 1375 den Ort, wo sich früher das Dorf Gutenpaaren befunden hatte, eine in der Havelniederung gelegene slawische Siedlung. Für Zachow lässt sich eine solche Altsiedelstelle nicht ausmachen.

Beide Dörfer liegen unmittelbar am südlichen Rand der Nauener Platte. Wer durch Gutenpaaren geht und z.B. vor dem ehemaligen Rittergut Halt macht, bemerkt den Geländeanstieg sofort.

Die Dörfer nahmen eine unterschiedliche Entwicklung. Während Zachow eines der typischen Domstifts-Dörfer des Havellandes wurde, in denen ein Lehn- und Gerichtsschulze den dörflichen Vorsitz einnahm, entwickelte sich Gutenpaaren zu einem ebenso typischen ostelbischen Gutsdorf.

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Bildquelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Zachow_(Ketzin/Havel)