Seelower Höhen – „Die blutigste Schlacht, die je auf deutschem Boden ausgetragen wurde“

„Kein Schlachtfeld, sondern ein Schlachthof“

Mehr als zwei Millionen Soldaten schickte die Rote Armee im April 1945 zum Sturm auf Berlin. An den Seelower Höhen kam es zur Schlacht. Der sowjetische Angriff wurde zum Gemetzel. Das Inferno beginnt in den frühen Morgenstunden des 16. April 1945. Aus tausenden Geschützen, Granat- und Raketenwerfern eröffnen Artilleristen der Roten Armee das Feuer. Ihr Ziel sind die deutschen Stellungen an den Seelower Höhen unweit der Oder. Unter dem Schlachtruf „Nach Berlin!“ lassen derweil die sowjetischen Panzerbesatzungen ihre Fahrzeuge an. Denn an diesem Tag will die Rote Armee den Durchbruch erzwingen – und so schnell wie möglich in die Hauptstadt Adolf Hitlers einmarschieren. In Gewaltmärschen hatte Sowjetdiktator Josef Stalin deshalb seine Truppen gen Westen geschickt – Berlin soll auf keinen Fall in die Hände der westlichen Alliierten fallen. In der Stadt kursiert bereits ein Witz: „Optimisten lernen Englisch und Pessimisten Russisch.“ Einen Tag hatte Schukow ursprünglich zur Überwindung der Seelower Höhen eingeplant, nun hat sich sein Vormarsch stark verzögert. Trotzdem erreicht er das Ziel vor seinem Konkurrenten Konew. Am 21. April 1945, einen Tag nach Hitlers Geburtstag, stoßen seine Truppen nach Marzahn vor. Berlin liegt nun an der Front.

Quellen:
https://www.t-online.de/nachrichten/wissen/geschichte/id_87707568/schlacht-um-die-seelower-hoehen-1945-kein-schlachtfeld-sondern-ein-schlachthof-.html
https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/plus207260359/Seelower-Hoehen-Es-war-der-letzte-Sieg-der-Wehrmacht.html