Für das Ortsfamilienbuch "Katholiken in der Uckermark" wurden die Kirchenbuchduplikate der katholischen Gemeinden von Angermünde, Prenzlau und Templin für den Zeitraum 1829 bis 1831 und 1849 bis 1874 (ab 1866 Angermünde, ab 1873 Templin) ausgewertet. Das OFB umfasst derzeit rund 1.100 Personen. Nach der Einführung der Reformation im Jahre 1539 im Kurfürstentum Brandenburg war die Uckermark 300 Jahre lang rein protestantisch geprägt. Erst durch den Zuzug von Katholiken aus katholisch geprägten Landesteilen Preußens im 19. Jahrhundert wuchsen neue katholische Gemeinden. Heute sind die Katholiken in der Uckermark Teil des Erzbistums Berlin und werden durch drei Pfarreien betreut: St. Maria Magdalena in Prenzlau, Mariä Himmelfahrt in Schwedt und Herz Jesu in Templin.Katholische Gotteshäuser findet man in Angermünde (Mariä Himmelfahrt), Gramzow (Maria Frieden), Prenzlau (St. Maria Magdalena), Schwedt (St. Mariä-Himmelfahrt) und Templin (Herz Jesu). |