Brandenburgische Genealogische Gesellschaft Roter Adler e. V: https://www.bggroteradler.de/ Familien- und Regionalgeschichtsforschung in Brandenburg Fri, 24 Apr 2026 11:37:11 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 20 Jahre BGG Roter Adler e.V. – Feier in Stendal https://www.bggroteradler.de/20-jahre-bgg-roter-adler-e-v-feier-in-stendal/ Fri, 24 Apr 2026 11:37:11 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=12419 In diesem Jahr begeht die BGG Roter Adler e.V. ihr 20jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass fanden vom 10.-12. April 2026 in Stendal Feierlichkeiten statt. Fast 40 Mitglieder und Gäste trafen sich im Hotel „Schwarzer Adler“ und wurden dort außergewöhnlich gut aufgenommen und beköstigt. Am Freitagabend saßen wir gemütlich beisammen und haben über aktuelle Themen informiert. Samstag ging es nach dem Frühstück ins Winckelmann-Museum. Wir waren überrascht, wie groß die Ausstellungsräume sind und was Museum zu bieten hat. Während der Führung [...]

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In diesem Jahr begeht die BGG Roter Adler e.V. ihr 20jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass fanden vom 10.-12. April 2026 in Stendal Feierlichkeiten statt. Fast 40 Mitglieder und Gäste trafen sich im Hotel „Schwarzer Adler“ und wurden dort außergewöhnlich gut aufgenommen und beköstigt.

Am Freitagabend saßen wir gemütlich beisammen und haben über aktuelle Themen informiert. Samstag ging es nach dem Frühstück ins Winckelmann-Museum. Wir waren überrascht, wie groß die Ausstellungsräume sind und was Museum zu bieten hat. Während der Führung haben wir Interessantes zu Stendal und der Region erfahren. Besonders beeindruckend war das trojanische Pferd im Garten.

Nach dem Mittagessen haben wir die Stadt bei einer Ralley zu Fuß erkundet. Dazu wurde in mehreren Gruppen eingeteilt, die jeweils anhand von Aufgaben die Stadt erkunden durften. Der Gruppe, die die Aufgaben am schnellsten und vollständig gelöst hatte, wurde ein Preis in Aussicht gestellt.

Im Kaffee „Bohne und Praline“ haben wir bei leckerem Kuchen und Kaffee den Nachmittag genossen. Später fand unsere Jahreshauptversammlung statt, die in diesem Jahr außergewöhnlich kurz verlief. Wir hatten uns darauf verständigt, alle Unterlagen allen Mitgliedern im Vorfeld zu senden. So mussten keine langen Berichte verlesen werden und alle Mitglieder stimmten zügig ab, wo es erforderlich war.

Da am Abend bei der offiziellen Feier ausführlich über die 20 Jahre berichtet wurde, hatten wir uns für einer Kurzfassung der Jahreshauptversammlung entschieden.

Am Abend wurden 3 Mitglieder besonders geehrt:

Wolfgang Bauch und Lutz Bachmann für besondere organisatorische Leistungen und

Dr. Gerd-Christian Treutler für hervorragende historische Leistungen. Zu allen Dreien wurde jeweils eine Laudatio verlesen. Sie waren sehr gerührt, zumal sie nicht mit dieser Form der Ehrung gerechnet hatten.

Dirk Weissleder, Vorsitzender der DAGV, richtete sehr lobende Worte an alle Anwesenden. Er wies besonders auf die herausragenden Arbeiten und Projekte der BGG hin.

Bei zahlreichen Gesprächen der Teilnehmer untereinander, guten Getränken und leckerer Jubiläumstorte fand in außergewöhnlich guter Stimmung ein reger Austausch der Mitglieder und Gäste statt.

Die Auflösung der Stadtralley ergab, dass keine Gruppe die korrekten Lösungen ermittelt hatte. Alle Mitglieder erhielten einen Preis und konnten wählen zwischen Thermobecher oder lukrativem Handyhalter mit Vereinslogo. Für Alle gab es Familienbögen, die bei der Recherche unterstützen sollen.

Am Sonntag besuchten wir das Altmärkische Museum und waren auch hier sehr beeindruckt. Die Führung war sehr persönlich und wieder einmal viel zu kurz.

Das Wochenende war insgesamt sehr erlebnisreich. Die Teilnehmer hatten viel Freude, guten Austausch untereinander und einen umfassenden Überblick über 20 Jahre erfolgreiche Vereinstätigkeit mitgenommen. So wollen wir gern weiter machen. Immer mehr Mitglieder sind aktiv dabei, die Vereinsarbeit rege mitzugestalten.

Hier sind einige Eindrücke in Foto und Film

https://www.bggroteradler.de/einzelseiten/der-roter-adler-zu-gast-im-schwarzen-adler-die-bgg-feiert-20jaehriges-jubilaeum/

https://www.youtube.com/watch?v=CFR_5kbh3hU

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Zwischen Archivpflicht und Kapazitätsgrenzen https://www.bggroteradler.de/zwischen-archivpflicht-und-kapazitaetsgrenzen/ Wed, 22 Apr 2026 06:00:15 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=12384 Die kontinuierlich steigende Zahl an Veröffentlichungen stellt Bibliotheken vor grundlegende strukturelle Probleme. Täglich erscheinen neue Bücher, Tonträger und digitale Publikationen, die insbesondere von Nationalbibliotheken systematisch erfasst und archiviert werden sollen. Dieser Anspruch auf Vollständigkeit führt zwangsläufig zu einem stetigen Wachstum der Bestände. Damit verbunden ist die Frage nach den räumlichen und organisatorischen Grenzen solcher Institutionen. Der Platz ist begrenzt, und auch neue Gebäude schaffen nur vorübergehend mehr Raum. Gleichzeitig erfordert die Erschließung und Kategorisierung der Materialien erhebliche personelle und technische [...]

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Die kontinuierlich steigende Zahl an Veröffentlichungen stellt Bibliotheken vor grundlegende strukturelle Probleme. Täglich erscheinen neue Bücher, Tonträger und digitale Publikationen, die insbesondere von Nationalbibliotheken systematisch erfasst und archiviert werden sollen. Dieser Anspruch auf Vollständigkeit führt zwangsläufig zu einem stetigen Wachstum der Bestände.

Damit verbunden ist die Frage nach den räumlichen und organisatorischen Grenzen solcher Institutionen. Der Platz ist begrenzt, und auch neue Gebäude schaffen nur vorübergehend mehr Raum. Gleichzeitig erfordert die Erschließung und Kategorisierung der Materialien erhebliche personelle und technische Ressourcen.

Die zunehmende Digitalisierung verändert die Situation zusätzlich, löst sie jedoch nicht vollständig. Digitale Archivierung reduziert zwar den physischen Platzbedarf, bringt jedoch neue Anforderungen in Bezug auf Datensicherung, Formatstabilität und langfristige Zugänglichkeit mit sich.

Ein zentraler Aspekt bleibt die Bewertung von Relevanz. Die Entscheidung darüber, welche Inhalte dauerhaft bewahrt werden sollten, ist objektiv kaum zu treffen. Historische Entwicklungen zeigen, dass auch scheinbar marginale Veröffentlichungen später an Bedeutung gewinnen können.

In diesem Spannungsfeld bewegen sich Bibliotheken zwischen ihrem kulturellen Auftrag und praktischen Begrenzungen. Die Sicherung von Wissen ist damit nicht nur eine technische oder logistische Aufgabe, sondern auch eine gesellschaftliche und kulturpolitische Fragestellung.

Quelle: Artikel „Wohin mit allem?“ von Denise Peikert, Märkischen Allgemeine Zeitung, vom 07.04.2026

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Ringvorlesung über Frauen der Hohenzollern https://www.bggroteradler.de/ringvorlesung-ueber-frauen-der-hohenzollern/ Sat, 18 Apr 2026 06:00:59 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=12381 Das Brandenburg Museum startet eine neue Ringvorlesung zur Geschichte der Frauen der Hohenzollern. Im Mittelpunkt stehen Macht, Politik und Netzwerke hinter den Kulissen einer der bedeutendsten deutschen Herrscherfamilien.  Die Reihe will historische Zusammenhänge verständlich und lebendig vermitteln. Den Auftakt bildet am kommenden Dienstag eine Einführungsvorlesung von Matthias Asche und Monika Wienfort von der Universität Potsdam. Die Veranstaltungen finden jeweils wöchentlich von 18:15 bis 20:00 Uhr statt, der Eintritt ist kostenfrei. In den folgenden Wochen widmen sich weitere Vorträge unter anderem [...]

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Das Brandenburg Museum startet eine neue Ringvorlesung zur Geschichte der Frauen der Hohenzollern. Im Mittelpunkt stehen Macht, Politik und Netzwerke hinter den Kulissen einer der bedeutendsten deutschen Herrscherfamilien. 

Die Reihe will historische Zusammenhänge verständlich und lebendig vermitteln. Den Auftakt bildet am kommenden Dienstag eine Einführungsvorlesung von Matthias Asche und Monika Wienfort von der Universität Potsdam. Die Veranstaltungen finden jeweils wöchentlich von 18:15 bis 20:00 Uhr statt, der Eintritt ist kostenfrei.

In den folgenden Wochen widmen sich weitere Vorträge unter anderem den Handlungsspielräumen hochadeliger Frauen im Spätmittelalter, den brandenburgischen Kurfürstinnen, Anna von Preußen, Louise Henriette, Dorothea Sophie, Königin Elisabeth Christine und Wilhelmine von Bayreuth. 

Die Ringvorlesung bietet damit einen spannenden Einblick in die Rolle von Frauen in der Geschichte der Hohenzollern.

Quelle: Online-Artikel Tagesspiegel vom 10.04.2026 von Konstanze Kobel-Höller, abrufbar unter: https://www.tagesspiegel.de/potsdam/potsdam-kultur/macht-der-frauen-der-hohenzollern-neue-ringvorlesung-im-brandenburg-museum-15455322.html 

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Vortrag von Dr. phil. Vinzenz Czech: Brandenburgische Familiengeschichten https://www.bggroteradler.de/vortrag-von-dr-phil-vinzenz-czech-brandenburgische-familiengeschichten/ Wed, 15 Apr 2026 12:59:25 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=12377 Morgen, am 16. April, lädt die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam zu einem Vortrag von Dr. phil. Vinzenz Czech ein. Im Mittelpunkt stehen brandenburgische Familiengeschichten sowie historisches Wissen aus und über die Bestände der Bibliothek. Der Vortrag bietet Einblicke in ausgewählte Quellen und zeigt, wie sich regionale Geschichte anhand dieser Materialien erschließen lässt. Die Veranstaltung ist Teil einer Vortragsreihe zu unterschiedlichen historischen Themen, mit der die SLB ihren Brandenburgica-Bestand einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht. Sie findet in Kooperation mit der Potsdamer [...]

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Morgen, am 16. April, lädt die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam zu einem Vortrag von Dr. phil. Vinzenz Czech ein. Im Mittelpunkt stehen brandenburgische Familiengeschichten sowie historisches Wissen aus und über die Bestände der Bibliothek. Der Vortrag bietet Einblicke in ausgewählte Quellen und zeigt, wie sich regionale Geschichte anhand dieser Materialien erschließen lässt.

Die Veranstaltung ist Teil einer Vortragsreihe zu unterschiedlichen historischen Themen, mit der die SLB ihren Brandenburgica-Bestand einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht. Sie findet in Kooperation mit der Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e.V. statt.

Termin: 16. April, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, Am Kanal 47, 14467 Potsdam

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Frohe Ostern! https://www.bggroteradler.de/frohe-ostern/ Sun, 05 Apr 2026 14:31:35 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=12370 Die BGG „Roter Adler“ e.V. wünscht allen Forscherfreunden ein Frohes Osterfest! Gerade zu traditionellen Festtagen fragen sich viele, ob es in der eigenen Region noch lebendige historische Bräuche gibt. Insbesondere in und um Berlin ist davon wenig geblieben, doch etwas entfernter sind durchaus einige recht lebendig geblieben oder gar wieder im Kommen. Dazu gehört im Westen Brandenburgs, von der Prignitz bis zur Zauche und in der Altmark, das Eier trudeln. Ursprüglich als Gabe der Wohlhabenden an die Armen entstanden, wandelte [...]

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Die BGG „Roter Adler“ e.V. wünscht allen Forscherfreunden ein Frohes Osterfest!

Gerade zu traditionellen Festtagen fragen sich viele, ob es in der eigenen Region noch lebendige historische Bräuche gibt. Insbesondere in und um Berlin ist davon wenig geblieben, doch etwas entfernter sind durchaus einige recht lebendig geblieben oder gar wieder im Kommen. Dazu gehört im Westen Brandenburgs, von der Prignitz bis zur Zauche und in der Altmark, das Eier trudeln. Ursprüglich als Gabe der Wohlhabenden an die Armen entstanden, wandelte es sich zu verschieden ausgestalteten Wettbewerben. Besonders um Brandenburg an der Havel, im Havelland und in Perleberg in der Prignitz wird dieser Brauch gelebt.

In der Niederlausitz ist das Waleien (niedersorbisch: Walkowanje) bekannt, durchaus mit dem o.a. vergleichbar, so dass es nahe liegt, dass dieser Brauch insgesamt noch aus den paganen Bräuchen der westslawischen Stämme übernommen wurde und letztlich auf Fruchtbarkeitskulte des erwachenden Frühjahrs zurückgeht. Das Ei gilt jeher als Sinnbild des Lebens und des Neubeginns.

In diesem Sinne wünschen wir allen ein schönes Frühjahr und einen erfolgreichen Jahresverlauf!

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Seminar in Werneuchen https://www.bggroteradler.de/seminar-in-werneuchen/ Sat, 07 Mar 2026 17:10:01 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=12327 Vom 20.-22. Februar 2026 trafen sich 23 Mitglieder zum Wochenendseminar in Werneuchen in der Jugendbildungsstätte „Kurt Löwenstein“. Da einige Mitglieder neu dabei waren, haben wir Freitagabend mit einer lustigen Kennenlernrunde in Form von Menschen-Bingo begonnen. Jede musste einige Eigenschaften der Teilnehmer erfragen und so in Kommunikation mit allen Teilnehmern gehen. Wer ein Bingo hatte, wurde mit einem Duplo belohnt. Samstag stellte uns Henry Kuritz das Häuserbuch Suschow vor. Wir erfuhren spannende Details zur Region um Suschow, zum Häuserbuch und wie [...]

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Vom 20.-22. Februar 2026 trafen sich 23 Mitglieder zum Wochenendseminar in Werneuchen in der Jugendbildungsstätte „Kurt Löwenstein“. Da einige Mitglieder neu dabei waren, haben wir Freitagabend mit einer lustigen Kennenlernrunde in Form von Menschen-Bingo begonnen. Jede musste einige Eigenschaften der Teilnehmer erfragen und so in Kommunikation mit allen Teilnehmern gehen. Wer ein Bingo hatte, wurde mit einem Duplo belohnt.

Samstag stellte uns Henry Kuritz das Häuserbuch Suschow vor. Wir erfuhren spannende Details zur Region um Suschow, zum Häuserbuch und wie man dieses erarbeitet.

Thomas Kraft und Lutz Bachmann lösten mehrere Cold Cases, die ihnen Teilnehmer vor dem Seminar zugeschickt hatten. So konnten einige tote Punkte gelöst werden und die Teilnehmer fuhren mit spannenden neuen Ansätzen und Infos nach Hause.

KI für Einsteiger war ein weiteres Thema. Hierzu konnten viele interessante Punkte benannt werden, auch, wie man schnell in die Irre geführt werden kann. Wir lernten, wie KI optimal zu nutzen ist und wie man konkret Fragen stellen sollte. Christian Jantc zeigte auch, wann die KI an Grenzen der Informationen kommt.

Am Sonntag stellen uns Thomas Kraft und Rüdiger Sachtjen vor, wie mit der Software Ahnenblatt ein Ortsfamilienbuch erstellt werden kann.

Anschließend führten uns Horst Sonntag und der frühere Bürgermeister von Werneuchen, Burkhard Horn, durch den Ort. Wir lernten die Kirche von innen kennen und die Heimatstube. Es war eine sehr kurzweiliger Führung durch die Geschichte des Ortes. Besonders spannend waren die Exponate in der Heimatstube.

An den Abenden hatten wir viel Zeit beim gemütlichen Austausch. In der Jugendbildungsstätte wurden wir sehr gut versorgt. Es war ein sehr schönes Wochenende.

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Slawenburg Raddusch: Ausstellung steht vor dem Aus https://www.bggroteradler.de/slawenburg-raddusch-ausstellung-steht-vor-dem-aus/ Fri, 06 Mar 2026 10:04:49 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=12319 ❗️Die Zukunft der Ausstellung in der Slawenburg Raddusch ist ungewiss. Nach dem Streit um den Betreiber der Anlage droht nun auch der Verlust vieler Exponate. Wie der rbb berichtet, bereitet das Archäologische Landesmuseum Brandenburg vor, einen Großteil seiner Leihgaben aus der Burg abzuholen. Die Stadt Vetschau hatte dem bisherigen Betreiber bereits gekündigt. Der Betreiber erkennt die Kündigung jedoch offenbar nicht an und hat die Anlage bislang nicht geräumt. Die Slawenburg ist inzwischen geschlossen. Viele der Ausstellungsstücke gehören dem Brandenburgischen Landesamt [...]

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❗Die Zukunft der Ausstellung in der Slawenburg Raddusch ist ungewiss. Nach dem Streit um den Betreiber der Anlage droht nun auch der Verlust vieler Exponate. Wie der rbb berichtet, bereitet das Archäologische Landesmuseum Brandenburg vor, einen Großteil seiner Leihgaben aus der Burg abzuholen.

Die Stadt Vetschau hatte dem bisherigen Betreiber bereits gekündigt. Der Betreiber erkennt die Kündigung jedoch offenbar nicht an und hat die Anlage bislang nicht geräumt. Die Slawenburg ist inzwischen geschlossen. Viele der Ausstellungsstücke gehören dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und dem Archäologischen Landesmuseum. Weil die Situation vor Ort ungeklärt ist, will das Museum seine Objekte nun sichern. 

Die Burg ist eines der bekanntesten archäologischen Ausflugsziele der Niederlausitz. In der Ausstellung werden Funde aus mehreren Jahrtausenden gezeigt. Sie erzählen die Geschichte der Region von der Steinzeit bis ins slawische Mittelalter.

Wie es mit der Slawenburg weitergeht, ist derzeit offen. Für die Region wäre der Verlust der Ausstellung ein großer Einschnitt.

 

Quelle: rbb24, Artikel vom 03.03.26: https://www.rbb24.de/content/rbb/r24/panorama/beitrag/2026/03/verliert-slawenburg-raddusch-ausstellung-stuecke.html von Antenne Brandenburg

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Tag der Archive 2026 – Die BGG ist dabei https://www.bggroteradler.de/tag-der-archive-2026-die-bgg-ist-dabei/ Mon, 16 Feb 2026 14:13:24 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=12311 Am 7. März 2026 lädt das Kreisarchiv Havelland gemeinsam mit dem Stadtarchiv Rathenow, dem Stadtarchiv Falkensee und dem Gemeindearchiv Brieselang zum bundesweiten Tag der Archive ein. Unter dem Motto „Alte Heimat – neue Heimat“ werden historische und persönliche Perspektiven auf Migration, Zugehörigkeit und Ankommen im Havelland beleuchtet. Die Brandenburgische Genealogische Gesellschaft Roter Adler e. V. (BGG) beteiligt sich in besonderer Weise an dieser Veranstaltung: mit dem angekündigten Vortrag von Dr. Treutler mit einem eigenen Informationsstand sowie mit fünf Vertretern unserer [...]

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Am 7. März 2026 lädt das Kreisarchiv Havelland gemeinsam mit dem Stadtarchiv Rathenow, dem Stadtarchiv Falkensee und dem Gemeindearchiv Brieselang zum bundesweiten Tag der Archive ein. Unter dem Motto „Alte Heimat – neue Heimat“ werden historische und persönliche Perspektiven auf Migration, Zugehörigkeit und Ankommen im Havelland beleuchtet.

Die Brandenburgische Genealogische Gesellschaft Roter Adler e. V. (BGG) beteiligt sich in besonderer Weise an dieser Veranstaltung:

  • mit dem angekündigten Vortrag von Dr. Treutler
  • mit einem eigenen Informationsstand
  • sowie mit fünf Vertretern unserer Gesellschaft vor Ort

Wir freuen uns sehr, unsere Arbeit im Bereich der Familien- und Regionalforschung vorstellen zu dürfen, mit Interessierten ins Gespräch zu kommen und genealogische Fragen zu beantworten.

  • 07. März 2026 | 13–17 Uhr
  • OSZ Havelland – Mensa, Berliner Allee 6, 14662 Friesack

Wir laden Sie herzlich ein, diesen besonderen Tag mit uns zu begehen und freuen uns auf Ihren Besuch. Der Eintritt ist frei.

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Die Wahrheit über Ritter Kahlbutz https://www.bggroteradler.de/die-wahrheit-ueber-ritter-kahlbutz/ Tue, 03 Feb 2026 10:12:26 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=12283 Mehr als 300 Jahre lang erzählte man sich in Brandenburg, dass Ritter Christian Friedrich von Kahlbutz ein Mörder gewesen sei. Angeblich soll er einen Hirten getötet haben und mit einem Meineid davongekommen sein. Weil sein Leichnam bis heute ungewöhnlich gut erhalten ist, galt das für viele als Zeichen einer göttlichen Strafe. In einer monatelangen interdisziplinären Untersuchung analysierten Forschende, der Medizinischen Hochschule Brandenburg, die Mumie mithilfe moderner Methoden, darunter CT-Scans, DNA-Analysen und historische Quellenforschung. Ziel war es, Klarheit über die Todesursache [...]

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Mehr als 300 Jahre lang erzählte man sich in Brandenburg, dass Ritter Christian Friedrich von Kahlbutz ein Mörder gewesen sei. Angeblich soll er einen Hirten getötet haben und mit einem Meineid davongekommen sein. Weil sein Leichnam bis heute ungewöhnlich gut erhalten ist, galt das für viele als Zeichen einer göttlichen Strafe.

In einer monatelangen interdisziplinären Untersuchung analysierten Forschende, der Medizinischen Hochschule Brandenburg, die Mumie mithilfe moderner Methoden, darunter CT-Scans, DNA-Analysen und historische Quellenforschung. Ziel war es, Klarheit über die Todesursache und die Identität des Ritters zu gewinnen.

Dabei fanden die Forschenden keine Hinweise auf einen gewaltsamen Tod. Knochenbrüche oder Verletzungen, die auf einen Mord hindeuten könnten, fehlten vollständig. Stattdessen starb Kahlbutz vermutlich an Krankheit oder altersbedingten Ursachen. Auch der bekannte Bleistift im Mund und die Münzen, die man an seinem Körper fand, haben nichts mit einer Strafe oder einem Meineid zu tun, sondern wurden erst später aus praktischen oder symbolischen Gründen hinzugefügt. Historische Quellen liefern ebenfalls keinen Beweis für den angeblichen Mord an dem Hirten.

Mit ihrer Studie korrigieren die Forschenden nicht nur ein jahrhundertealtes Fehlurteil, sondern zeigen auch, wie moderne Medizin und Geschichtswissenschaft gemeinsam Mythen entlarven können. Ritter Kahlbutz bleibt zwar eine faszinierende historische Figur, jedoch nicht länger als Mörder. 

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, Artikel vom 31. Jan/1. Feb. 2026 von Alexander Beckmann

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Ein stiller Prinz: Heinrich von Preußen in Rheinsberg https://www.bggroteradler.de/ein-stiller-prinz-heinrich-von-preussen-in-rheinsberg/ Fri, 23 Jan 2026 11:00:22 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=12279 Prinz Heinrich von Preußen wurde vor 300 Jahren geboren und stand zeitlebens im Schatten seines berühmten Bruders Friedrich des Großen. Politische Macht blieb ihm weitgehend verwehrt, doch mit Schloss Rheinsberg erhielt er einen Ort, der sein Leben entscheidend prägte. Abseits der höfischen Zentren Berlin und Potsdam fand Heinrich hier einen Rückzugsraum, in dem er frei denken, leben und gestalten konnte. Rheinsberg wurde für Prinz Heinrich Lebensmittelpunkt und kultureller Mittelpunkt zugleich. Hier widmete er sich intensiv der Kunst, der Musik und [...]

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Prinz Heinrich von Preußen wurde vor 300 Jahren geboren und stand zeitlebens im Schatten seines berühmten Bruders Friedrich des Großen. Politische Macht blieb ihm weitgehend verwehrt, doch mit Schloss Rheinsberg erhielt er einen Ort, der sein Leben entscheidend prägte. Abseits der höfischen Zentren Berlin und Potsdam fand Heinrich hier einen Rückzugsraum, in dem er frei denken, leben und gestalten konnte.

Rheinsberg wurde für Prinz Heinrich Lebensmittelpunkt und kultureller Mittelpunkt zugleich. Hier widmete er sich intensiv der Kunst, der Musik und dem geistigen Austausch und pflegte Kontakte zu Gelehrten und Künstlern seiner Zeit. Auch militärisch übernahm er Verantwortung und bewährte sich in verschiedenen Einsätzen, ohne jedoch selbst nach führender Stellung zu streben. Das Verhältnis zu seinem Bruder Friedrich war von Nähe und Distanz geprägt und veränderte sich im Laufe der Jahre immer wieder. Als jüngerer Bruder blieb Heinrich häufig abhängig von dessen Entscheidungen und Erwartungen, die sein privates Leben ebenso beeinflussten wie seinen persönlichen Handlungsspielraum.

Persönlich galt Heinrich als zurückhaltend, diszipliniert und gebildet. Statt eines glanzvollen Hoflebens suchte er vor allem Ruhe, geistige Anregung und persönliche Entfaltung. Schloss Rheinsberg bot ihm dafür den passenden Rahmen und wurde zu einem Ort des Rückzugs und der kulturellen Entfaltung. Das Jubiläumsjahr lädt dazu ein, Prinz Heinrich neu zu entdecken und seine Bedeutung jenseits der großen historischen Erzählungen wahrzunehmen.

Quelle: Artikel „Der kleine Bruder“ von Lars Grote, Märkische Allgemeine Zeitung vom 17./18. Januar 2026

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