Veranstaltung Archive - Brandenburgische Genealogische Gesellschaft Roter Adler e. V: https://www.bggroteradler.de/category/ausflugstipp/veranstaltung/ Familien- und Regionalgeschichtsforschung in Brandenburg Mon, 20 Oct 2025 17:26:21 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Exkursion nach Luckau 11. Oktober 2025 – Kooperation mit Heimatverein Luckau vereinbart https://www.bggroteradler.de/exkursion-nach-luckau-11-oktober-2025-kooperation-mit-heimatverein-luckau-vereinbart/ Mon, 20 Oct 2025 17:26:21 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=11961 Wolfgang Bauch, wolfgang.bauch@bggroteradler.de Nachdem wir im vergangenen Jahr Spremberg erkundet haben, führte uns die diesjährige Exkursion am Samstag, dem 11. Oktober nach Luckau und damit wiederum in die Niederlausitz. Luckau war im Mittelalter und bis zum 19. Jahrhundert ein bedeutendes politisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Niederlausitz. Als Veranstalter hat uns der große Zuspruch gefreut, mit 30 Teilnehmern waren wir bereits frühzeitig ausgebucht. Wir trafen uns an der Touristinformation, dem vormaligen Kutscherhaus, das heute zugleich als Eingang zur Kulturkirche dient. Hier startete [...]

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Wolfgang Bauch, wolfgang.bauch@bggroteradler.de

Nachdem wir im vergangenen Jahr Spremberg erkundet haben, führte uns die diesjährige Exkursion am Samstag, dem 11. Oktober nach Luckau und damit wiederum in die Niederlausitz.

Luckau war im Mittelalter und bis zum 19. Jahrhundert ein bedeutendes politisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Niederlausitz.

Als Veranstalter hat uns der große Zuspruch gefreut, mit 30 Teilnehmern waren wir bereits frühzeitig ausgebucht. Wir trafen uns an der Touristinformation, dem vormaligen Kutscherhaus, das heute zugleich als Eingang zur Kulturkirche dient. Hier startete unsere Stadtführung, für die wir Frau Tuček gewinnen konnten. 1973 übernahm sie die Leitung des damaligen Heimatmuseums, das seit 2001 den Namen Niederlausitz-Museum trägt und das sie bis 2016 leitete. Sie engagiert sich im Heimatverein Luckau und ist Redakteurin des Luckauer Heimatkalenders.

Am Kutscherhaus lenkte Frau Tuček unsere Aufmerksamkeit auf das dort angebrachte Familienwappen von Curt Freiherr von Manteuffel (1866-1926), der einer breitgefächerten Familie des Uradels zuzurechnen ist.[1] Von 1896 bis zum seinem Tod im Jahre 1926 war er Landrat des Kreises Luckau. Das Kutscherhaus war in seiner Amtszeit gebaut worden war. Landrat Curt Freiherr von Manteuffel ist nicht nur die Gründung des Kreisheimatmuseums Luckau im Jahre 1912 zu verdanken, er machte sich auch darüber hinaus um die Erforschung und Bewahrung der Heimatgeschichte verdient.

Ein Glücksfall für den Kreis Luckau war, dass Landrat Manteuffel 1908 in Kontakt mit dem renommierten Sorabisten Ernst Mucke (Arnošt Muka, 1854-1932) kam. Auf dessen Anregung entschloss sich der Landrat, „in seinem Amtsbereich alles für die Heimatkunde Wichtige, ehe es zu spät würde, sammeln und bearbeiten zu lassen.“[2] Die Auswertung der daraufhin an die Gemeindevorstände und Gutsvorsteher des Kreises verschickten Fragebögen floss in die kriegsbedingt erst 1918 erschienen „Bausteine zur Heimatkunde des Luckauer Kreises“ ein. Um das Werk mit  einem Umfang von ca. 650 Seiten, darunter viele Fotos, sonstige Abbildungen und eine Kreiskarte kann man den Kreis Luckau nur beneiden. Dank Mucke wurden neben den deutschen auch die niedersorbischen/wendischen Wurzeln insbesondere in Form von Personen-, Orts- und Flurnamen festgehalten. Deutsche und wendische Personen- und Flurnamen hat Mucke gedeutet und kategorisiert. Eine Dokumentation wie Muckes „Bausteine zur Heimatkunde des Luckauer Kreises“ gibt es meines Erachtens für keinen anderen Kreis in vormals sorbischen Siedlungsgebieten.[3] Dies wäre ohne die Unterstützung durch Manteuffel als „eifriger Förderer heimatkundlicher Forschung“[4] auch kraft seines Amtes als Landrat nicht möglich gewesen.

Bei so viel sorbischer Geschichte kann es dann nicht wirklich überraschen, dass auch der Name der Stadt Luckau sorbischen Ursprungs ist.[5]

Frau Tuček führte uns durch die wunderschöne und in seltener Vollständigkeit erhaltene Altstadt von Luckau. Dabei war bedingt durch den zeitlichen Rahmen nur ein kleiner, indes von profunder Sachkunde getragener Überblick möglich.

Vom Markt mit Georgenkapelle und Hausmannsturm ging es zur Sankt-Nikolai-Kirche, die zu den bedeutenden gotischen Hallenkirchen auf dem Gebiet des heutigen Brandenburg zählt. Wer die Kirche bis dahin nicht kannte, war von der prachtvollen Ausstattung überrascht, ja überwältigt.

Noch unter dem Eindruck des Gesehenen und Gehörten stehend ging es zum Mittagessen in den historischen Ratskeller, den man mit gutem Gewissen nicht nur aus kulinarischen Gründen empfehlen kann. Hier gilt unser Dank für die tolle Bewirtung Herrn Herrmann und seinem Team.

Nach der Mittagspause machte uns Frau Gadomski, seit 2017 Leiterin des Niederlausitz-Museums Luckau, mit der Geschichte des Hauses in der Kulturkirche sowie den Dauerausstellungen „Luckau – Tor zur Niederlausitz. Mensch, Kultur, Natur.“ und „Im Knast. Strafvollzug und Haftalltag in Luckau, 1747-2005“ vertraut.

Die heutige Kulturkirche geht auf das 1291 gestiftete Dominikanerkloster zurück. Nach der Reformation ging es in das Eigentum der Stadt Luckau über, die es seit 1747 als Zucht- und Armenhaus nutzte. 1871 übernahm der preußische Staat die Haftanstalt, die in der weiteren Folge deutlich erweitert wurde. In diesem Zusammenhang wurde ein Teil der vormaligen Klosterkirche zu Hafträumen umgebaut. Zu den prominenten Häftlingen gehörte Karl Liebknecht, der von 1916 bis 1918 in Luckau inhaftiert war.[6]

Von 1945 bis 1950 wurden Teile des Komplexes als Haft- und Folterstätte vom sowjetischen Gemeindienst NKWD genutzt. Von 1950 bis 1990 diente das Kloster als Strafvollzugsanstalt (StVA), in der DDR in die Zuständigkeit des Innenministeriums fallend. Von 1991 bis 2005 wurde das Gefängnis weiter als Justizvollzugsanstalt betrieben. Im Jahr 2006 erwarb die Stadt Luckau die Klosterkirche und baute sie zur Kulturkirche um. Kulturkirche mit Kutscherhaus sind ein herausragendes Beispiel der Sanierung in der Stadt Luckau.

Nach so viel Geschichte klang unser Ausflug bei Kaffee und Kuchen sowie mit vielen guten Gesprächen zwischen unseren Mitgliedern, Vertretern des Museums und des Heimatvereins Luckau aus. Dank gilt hier auch unseren Mitgliedern Martina Nickel und Annika Franke, die unsere Kaffeetafel durch selbstgebackenen Kuchen bereichert haben.

Unser besonderer Dank gilt Frau Gadomski und Frau Tuček. Ihre engagierte Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung hat maßgeblich zum Gelingen unserer Exkursion beigetragen.

Bereits wenige Tage nach der Exkursion und noch unter ihrem Eindruck stehend wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Heimatverein Luckau und der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft (BGG) von den Vorständen beider Vereine gebilligt und unterschrieben. Die vereinbarte gegenseitige Mitgliedschaft gibt den Rahmen für die Zusammenarbeit auf den Gebieten der Personen-, Familien- und Regionalgeschichtsforschung. Ideen für erste Projekte waren bereits im produktiven Dialog am Rande unserer Exkursion entstanden. Wir freuen uns auf eine fruchtbringende Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen.

 

[1] Vgl. Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Manteuffel#cite_note-5 (13.10.2025).

[2] Vgl. Mucke, Ernst (Muka, Arnošt): Bausteine zur Heimatkunde des Luckauer Kreises. Luckau 1918. „Im Auftrage des Kreisausschusses des Luckauer Kreises gesammelt, bearbeitet und herausgegeben von Studienrat Prof. Dr. E. Mucke“. Online abrufbar unter https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/199713/1/ (16.10.2025).

[3] Bei der Interpretation insbesondere der Personennamen stellen die Forschungen von Prof. Dr. Walter Wenzel (1929-2025) den aktuellen Stand der Wissenschaft dar. Er ist immer wieder zu anderen Deutungen wie Mucke gekommen, was dessen Verdienste jedoch nicht im Geringsten schmälert.

[4] Vgl. Mucke, Ernst (Muka, Arnošt): Bausteine zur Heimatkunde des Luckauer Kreises. Luckau 1918, dem Vorwort vorangestellte Widmung.

[5] Walter Wenzel tendiert zur Ableitung von Łukow (altniedersorbisch) als Siedlung an einer Flusskrümmung. Vgl. Wenzel, Walter: Niederlausitzer Ortsnamenbuch, Domowina-Verlag Bautzen 2006, S. 79. Gut passen könnte nach Meinung des Autors aber auch die Herleitung von ług, einer sumpfiger Feuchtwiese.

[6] Karl Liebknecht wurde 1871 geboren und 1919 ermordet. Sein Denkmal in Luckau hat heute seinen Platz an der Stadtmauer in der Nähe seiner Haftstätte gefunden.

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Genealogieseminar Neustadt (Dosse) https://www.bggroteradler.de/genealogieseminar-neustadt-dosse/ Tue, 25 Feb 2025 13:50:05 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=11496 Vom 21.-23.2.2025 führten wir unser Genealogieseminar in Neustadt (Dosse) im Parkhotel durch. Wir waren 17 Teilnehmer und hatten ein spannendes und bildungsintensives Wochenende. Am Samstag Vormittag haben wir von dort unser mtl. online-Treffen durchgeführt und zum Thema KI in der Genealogie berichtet. Es haben sich sehr viele weitere Teilnehmer zugeschaltet. KI beschäftigt uns immer stärker in unseren täglichen Forschungen. Weitere Themen waren: ChatGPT, Alternativen und deren Anwendungsmöglichkeiten Familienforschung digital – Recherchemöglichkeiten in der digitalen Welt Schrift- und Aktenkunde mit Schwerpunkt [...]

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Vom 21.-23.2.2025 führten wir unser Genealogieseminar in Neustadt (Dosse) im Parkhotel durch. Wir waren 17 Teilnehmer und hatten ein spannendes und bildungsintensives Wochenende. Am Samstag Vormittag haben wir von dort unser mtl. online-Treffen durchgeführt und zum Thema KI in der Genealogie berichtet. Es haben sich sehr viele weitere Teilnehmer zugeschaltet. KI beschäftigt uns immer stärker in unseren täglichen Forschungen. Weitere Themen waren:

  • ChatGPT, Alternativen und deren Anwendungsmöglichkeiten
  • Familienforschung digital – Recherchemöglichkeiten in der digitalen Welt
  • Schrift- und Aktenkunde mit Schwerpunkt auf dem systematischen und inhaltlichen Verstehen von frühzeitlichen Verwaltungsschriftstücken
  • Die bunte Welt der Archivakten
  • Schriften lesen und schreiben lernen – mit Feder und Tinte

Mittags und Abends saßen wir gemütlich in Olaf`s Werkstatt, ein wirklich empfehlenswertes Restaurant mit sehr vielen kulturellen Angeboten. Sonntag haben wir eine Führung in der Papierfabrik Hohenofen erlebt. Mario Böhme versetzte uns in die spannende Welt der Papierproduktion vor der Wende. Die Hallen mit den faszinierenden alten Maschinen begeisterten uns.

Familie Müller vom Parkhotel verwöhnte uns das ganze Wochenende im Hotel sehr. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und die Zeit dort sehr genossen.

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BGG und Beratungsstelle der BrHiKo in Bad Liebenwerda https://www.bggroteradler.de/bgg-und-beratungsstelle-der-brhiko-in-bad-liebenwerda/ Mon, 20 Jan 2025 10:57:58 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=11434 Am 11. Januar 2025 haben BGG und die Beratungsstelle für ehenamtliche Geschichtsarbei bei der Brandenburgischen Historischen Kommission e.V. erneut eine Veranstaltung als Vernetzungspartner absolviert. Nach Potsdam war nun das im äußersten Südwesten Brandenburgs gelegene Bad Liebenwerda Veranstaltungsort unseres Schriftkundeseminars. Dr. Mario Huth, der die Beratungsstelle wahrnimmt, beschreibt das Seminar folgendermaßen: „Wer zu lesen versteht… …besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.“ In Anlehnung an die Worte des britischen Philosophen Aldous Leonard Huxley (1894–1963) versuchten sich etliche Mitglieder der [...]

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Am 11. Januar 2025 haben BGG und die Beratungsstelle für ehenamtliche Geschichtsarbei bei der Brandenburgischen Historischen Kommission e.V. erneut eine Veranstaltung als Vernetzungspartner absolviert. Nach Potsdam war nun das im äußersten Südwesten Brandenburgs gelegene Bad Liebenwerda Veranstaltungsort unseres Schriftkundeseminars. Dr. Mario Huth, der die Beratungsstelle wahrnimmt, beschreibt das Seminar folgendermaßen:

„Wer zu lesen versteht…

…besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.“ In Anlehnung an die Worte des britischen Philosophen Aldous Leonard Huxley (1894–1963) versuchten sich etliche Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde e.V. in Bad Liebenwerda an alten handschriftlichen Texten. Im Vordergrund stand die Vermittlung paläografischer Grundlagen anhand von historischen Schriftbildern. Der Bogen wurde dabei vom ausgehenden 15. bis hin zum späten 19. Jahrhundert geschlagen. Abermals konnte Dr. Gerd-Christian Treutler (Vernetzungspartner BGG) für diese Veranstaltung als Gastdozent gewonnen werden. An seine interessanten Ausführungen schloss sich ein reger Austausch mit den Anwesenden über ihre selbst mitgebrachten Schriftstücke an. Darunter waren u.a. eine von Hand angefertigte, aufwendig gestaltete Kopie eines „Bienenbuchs“ aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowie auch ein gesiegelter Meldeschein und Steuerunterlagen mit örtlichem Bezug aus dem frühen 19. bzw. dem späten 18. Jahrhundert. Am Ende kam man mit den Teilnehmern überein, am gleichen Ort demnächst ein weiteres Seminar mit anderem inhaltlichen Schwerpunkt abzuhalten.

Paläographieseminar Bad Liebenwerda 2025

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Kein Land ohne Leute – Colonie Neu Seegefeld – mit Gereon Legge https://www.bggroteradler.de/kein-land-ohne-leute-colonie-neu-seegefeld-mit-gereon-legge/ Sun, 19 Jan 2025 08:34:18 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=11428 Gereon Legge berichtete am 15. Januar 2025 im Geschichts Salon Falkensee über die Zeit Ende des 19. Jahrhunderts: Am Anfang dieser Geschichte steht das landwirtschaftliche Rittergut Seegefeld. Nach drei schlechten Ertragsjahren verkaufte der Rittergutsbesitzer und Patron der Seegefelder Kirche Bernhard Ehlers das Rittergut an die Gesellschaft zur „Förderung landwirtschaftlicher Interessen“ – die Deutsche Ansiedlungsbank Aktiengesellschaft (DAB). Ihr Geschäftsziel war laut Satzung die Umwandlung von Rittergütern in Bauernstellen, also die Aufteilung von „Großgrundbesitz“ in Einzelbauernhöfe. Ging es der jungen Bank wirklich [...]

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Gereon Legge berichtete am 15. Januar 2025 im Geschichts Salon Falkensee über die Zeit Ende des 19. Jahrhunderts: Am Anfang dieser Geschichte steht das landwirtschaftliche Rittergut Seegefeld. Nach drei schlechten Ertragsjahren verkaufte der Rittergutsbesitzer und Patron der Seegefelder Kirche Bernhard Ehlers das Rittergut an die Gesellschaft zur „Förderung landwirtschaftlicher Interessen“ – die Deutsche Ansiedlungsbank Aktiengesellschaft (DAB). Ihr Geschäftsziel war laut Satzung die Umwandlung von Rittergütern in Bauernstellen, also die Aufteilung von „Großgrundbesitz“ in Einzelbauernhöfe. Ging es der jungen Bank wirklich nur um die Aufteilung von Land für Bauernstellen oder auch um die Ansiedlung von Leuten und Industrie? Kein Land ohne Leute.
Der Vortrag arbeitet heraus, wie sich das Siedlungspotential Neu-Seegefelds nach Süden in dieser Zeit mit Hilfe der DAB über die Rittergutsflächen entwickelte.
Er stellte uns speziell die „Colonie Neu-Seegefeld“ vor. Die Entwicklung der
Straßen und die Parzellierung standen dabei stellvertretend im Mittelpunkt. Wir hatten einen sehr spannenden Abend mit Herrn Legge. Detailliert nachlesen kann man dazu auch im Heimatjahrbuch 2025 Falkensee, http://www.museum-galerie-falkensee.de/museumsshop/jahrbuecher.html

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Bürgerpreis Nominierung – Gerd-Christian Treutler – Würdigung des Ehrenamtes https://www.bggroteradler.de/buergerpreis-nominierung-gerd-christian-treutler-wuerdigung-des-ehrenamtes/ Thu, 21 Nov 2024 19:01:51 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=11167 In Falkensee wurden am 5. November 2024 ehrenamtlich engagierte Menschen zum Ehrenamtsdinner eingeladen. Der Bürgermeister der Stadt Falkensee dankte allen Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement. Gerd-Christian Treutler und Manuela Colombe zählten zu den geladenen Gästen. Und Gerd-Christian Treutler war soagr für den Bürgerpreis nomiert, wie auch 31 weitere Ehrenamtler mit ihm. Den Bürgerpreis hat er dieses Mal zwar nicht erhalten, aber er wurde mit einer Urkunde für seine herausragende ehrenamtliche Tätigkeit in der BGG Roter Adler e.V. geehrt. Und es [...]

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In Falkensee wurden am 5. November 2024 ehrenamtlich engagierte Menschen zum Ehrenamtsdinner eingeladen. Der Bürgermeister der Stadt Falkensee dankte allen Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement. Gerd-Christian Treutler und Manuela Colombe zählten zu den geladenen Gästen. Und Gerd-Christian Treutler war soagr für den Bürgerpreis nomiert, wie auch 31 weitere Ehrenamtler mit ihm. Den Bürgerpreis hat er dieses Mal zwar nicht erhalten, aber er wurde mit einer Urkunde für seine herausragende ehrenamtliche Tätigkeit in der BGG Roter Adler e.V. geehrt. Und es gab ein leckeres Dinner für alle Ehrenamtlichen als Dankeschön. Wir konnten den Abend für gute Gesprächen mit weiteren Ehrenamtlichen nutzen und zum Netzwerken nutzen. Falkensee führt in jedem Jahr diese Veranstaltung durch, um Ehrenamtlichen Danke zu sagen.

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von Icke bis Platt https://www.bggroteradler.de/von-icke-bis-platt/ Fri, 08 Nov 2024 09:55:32 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=11137 Wie in Berlin und Brandenburg ursprünglich gesprochen wird ein Film von Gerald Backhaus Wann: Mittwoch, 20.11.2024, 16 Uhr Wo: Camus der Universität Potsdam Am Neuen Palais, Haus 9, Raum 1.12 kostenfrei für alle Interessierten veranstaltet von Prof. Dr. Ulrike Demske Eine Empfehlung unseres Partners Verein für Niederdeutsch in Brandenburg e.V.

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Wie in Berlin und Brandenburg ursprünglich gesprochen wird

ein Film von Gerald Backhaus

Wann: Mittwoch, 20.11.2024, 16 Uhr

Wo: Camus der Universität Potsdam Am Neuen Palais, Haus 9, Raum 1.12

kostenfrei für alle Interessierten veranstaltet von Prof. Dr. Ulrike Demske

Eine Empfehlung unseres Partners Verein für Niederdeutsch in Brandenburg e.V.

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Die BGG auf dem schwedischen Genealogentag in Malmö https://www.bggroteradler.de/die-bgg-auf-dem-schwedischen-genealogentag-in-malmoe/ Thu, 05 Sep 2024 17:47:41 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=11077 Am 24. und 25. August fand in Malmö der schwedische Genealogentag, auf schwedisch Släktforskardagarna, statt. 2.200 Genealoginnen und Genealogen trafen sich in den Baltiska Hallen. Seit einigen Jahren gibt es auf den schwedischen Veranstaltungen auch einen deutschen Stand. In diesem Jahr war erstmals auch die BGG Roter Adler dort vertreten. Angela Häring, gleichzeitig für die G-Gruppen, und Lutz Bachmann, der als Vorstandsmitglied der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände anwesend war, gaben Auskunft zu Vorfahren aus Brandenburg und dem Rest Deutschlands. Insgesamt [...]

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Am 24. und 25. August fand in Malmö der schwedische Genealogentag, auf schwedisch Släktforskardagarna, statt. 2.200 Genealoginnen und Genealogen trafen sich in den Baltiska Hallen. Seit einigen Jahren gibt es auf den schwedischen Veranstaltungen auch einen deutschen Stand. In diesem Jahr war erstmals auch die BGG Roter Adler dort vertreten. Angela Häring, gleichzeitig für die G-Gruppen, und Lutz Bachmann, der als Vorstandsmitglied der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände anwesend war, gaben Auskunft zu Vorfahren aus Brandenburg und dem Rest Deutschlands. Insgesamt berieten neun Personen am deutschen Stand, der sehr gut besucht war.


Das Team am deutschen Stand bestand aus (v.l.n.r.): Harald Müller-Baur (Archion), Gabriele Drop (AGoFF), Christian Kirchner (DAGV, AGT), Hans-Dieter Grahl (G-Gruppen), Dirk Weissleder (DAGV, NLF), Dr. Klaus-D. Kohrt (DAGV, SHGFF, Pommerscher Greif), Angela Häring (BGG Roter Adler, G-Gruppen), Florian Peller (AGoFF) und Lutz Bachmann (DAGV, BGG Roter Adler).
Foto: DAGV

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Genealogie-Seminar im Kloster Stift Heiligengrabe https://www.bggroteradler.de/genealogie-seminar-im-kloster-stift-heiligengrabe/ Tue, 05 Mar 2024 18:58:22 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=10913 Vom 1.-3. März 2024 trafen sich 25 Teilnehmer in Heiligengrabe im Kloster Stift. Dies ist ein sehr geschichtsträchtiger Ort mit wunderschönem Areal. Im Stühler-Saal tagten wir von Freitag bis Sonntag. Themen, mit denen wir uns beschäftigt haben waren z.B.: KI – was bedeutet das für die Familienforschung? Welche Möglichkeiten haben wir mit KI in der Forschung? Kirchen im Havelland – Olaf Jablonsky filmte Kirchen innen und außen und brachte uns so Schmückstücke des Havellandes nahe. Ist das Wandern wirklich des [...]

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Vom 1.-3. März 2024 trafen sich 25 Teilnehmer in Heiligengrabe im Kloster Stift. Dies ist ein sehr geschichtsträchtiger Ort mit wunderschönem Areal. Im Stühler-Saal tagten wir von Freitag bis Sonntag. Themen, mit denen wir uns beschäftigt haben waren z.B.:

  • KI – was bedeutet das für die Familienforschung? Welche Möglichkeiten haben wir mit KI in der Forschung?
  • Kirchen im Havelland – Olaf Jablonsky filmte Kirchen innen und außen und brachte uns so Schmückstücke des Havellandes nahe.
  • Ist das Wandern wirklich des Müllers Lust? Ein Vortrag über unstete Berufe.
  • Schriftenkunde – wie sind Sütterlin- und Kurrentschrift zu lesen? Mit Feder und Tintenfass übten wir uns an den Schriften. Wie kann man Unleserliches interpretieren?
  • Recherchen im Internet – hilfreiche Seiten, die bei Forschungen unterstützen und wie man am besten die Suche betreibt.

In den Pausen stöberten wir durch das große Stiftsgelände oder ließen z.B. ein klassisches Konzert im Kapitelsaal mit seiner sehr guten Akustik auf uns wirken.

Die Unterkünfte sind sehr gut, überwiegend neu gestaltet. Es war sehr angenehm, ein Wochenende ins Kloster einzuziehen.

Die Äbtissin Dr. Alpermann begrüßte uns am Freitag persönlich und erzählte uns einiges zum Haus. Am Sonntag hatten wir das einmalige Erlebnis, mit Jochen Hochsieder, dem Restaurator des Stiftes, eine persönliche Führung  wahrnehmen zu können. Wir haben interessante Einblicke in die Geschichte des Ortes erhalten und waren überwältigt von den wunderschönen neu gestalteten Räumlichkeiten, z.B. der Heiligengrabkapelle.

Ein besonderes Highlight ist das Frühstück, das im Klosterstift mit viel Liebe und sehr schönen Dekorationen zubereitet wurde. Im Klosterhof wurden wir von Herrn Schmidt und seiner Familie mittags und abends bestens versorgt. Die Speisen schmeckten sehr lecker und die Familie kümmerte sich bestens um uns. Es war ein wunderschönes Wochenende mit wirklich sehr vielen und schönen Eindrücken.

Hier ist ein kurzer Film zum Seminar zu sehen https://www.youtube.com/watch?v=jYecZaroUtU

 

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BGG Exkursion 2024: Spremberg – Perle der Lausitz https://www.bggroteradler.de/bgg-exkursion-2024-spremberg-perle-der-lausitz/ Sun, 11 Feb 2024 17:57:29 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=10887 Wie jedes Jahre geht es auch im Jahr 2024 wieder im Herbst auf Entdeckungstour. Unsere diesjährige Exkursion führt uns am Samstag, dem 14. September 2024 nach Spremberg, das auch „Perle der Lausitz“ genannt wird. Dort ist das folgende Programm für alle Teilnehmer geplannt: 09:00 Uhr Eintreffen am Pfortenplatz 09:30 Uhr – 11:00 Uhr Stadtführung mit Stadtführerin Ina Thomas Die Kosten trägt die BGG „Roter Adler“. 11:30 Uhr – 13:00 Uhr Mittagessen im Hotel „Zur Post“ Dass Mittagessen bezahlt jeder Teilnehmer [...]

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Wie jedes Jahre geht es auch im Jahr 2024 wieder im Herbst auf Entdeckungstour. Unsere diesjährige Exkursion führt uns am Samstag, dem 14. September 2024 nach Spremberg, das
auch „Perle der Lausitz“ genannt wird. Dort ist das folgende Programm für alle Teilnehmer geplannt:

09:00 Uhr Eintreffen am Pfortenplatz

09:30 Uhr – 11:00 Uhr Stadtführung mit Stadtführerin Ina Thomas
Die Kosten trägt die BGG „Roter Adler“.

11:30 Uhr – 13:00 Uhr Mittagessen im Hotel „Zur Post“
Dass Mittagessen bezahlt jeder Teilnehmer bitte jeder selbst.
Für das Mittagessen wird gebeten eine Vorauswahl zu treffen und mitzuteilen. Im Angebot sind:
1. Pellkartoffeln mit Quark
2. Hähnchenbrustfilet mit Pfirsich
3. Zanderfilet
Die Gaststätte kann die genauen Preise für September derzeit noch nicht kalkulieren.

13:30 Uhr – 14:30 Uhr Geführte Besichtigung der Kreuzkirche Spremberg (Hauptkirche) mit Turmbesteigung
Eine förmliche Gebühr wird nicht erhoben. die Kirchgemeinde bittet aber um individuelle Spenden zum Erhalt der Kirche

14:30 Uhr – 15:30 Uhr Ausklang bei Kaffee und Kuchen
Bei schönem Wetter vor der Kreuzkirche, sonst im Gemeindehaus.
Den Kaffee übernimmt die BGG. Den Kuchen für den gemütlichen Ausklang stellen wir selbst. Wer bereit wäre, einen Kuchen zu backen und mitzubringen wird gebeten das mitzuteilen. Wie viele Kuchen wir am Ende benötigen wird von der Zahl der Anmeldungen abhängig sein.

Anmerkung zur An- und Abreise mit der Bahn: Der Bahnhof ist außerhalb des Zentrums gelegen. Zu
Fuß muss man mit ca. 1,5 km rechnen. Zum Zentrum fährt ein Bus, jedoch samstags nicht häufig. Für
diejenigen, denen der Fußweg zu beschwerlich ist können wir einen Transfer organisieren. Bitte teilt das
rechtzeitig mit.

Die Anmeldungen, Transferbitten vom Bahnhof, Essenswünsche sowie Bereitschaftserklärungen bezüglich Kuchen bitte per E-Mail an Wolfgang Bauch von unserer Forschungsstelle Niederlausitz.

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1. Geschichts-Salon Falkensee fand großen Anklang https://www.bggroteradler.de/1-geschichts-salon-falkensee-fand-grossen-anklang/ Thu, 18 Jan 2024 09:58:01 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=10740 Am 17.01.2024 wurde der erste Geschichts-Salon beim ASB in Falkensee durch die BGG angeboten. Dr. Gerd-Christian Treutler stellte „Falkenhagen und Seegefeld – Domänendorf und Adelsgut im 18. Jahrhundert“ vor. Das Thema rief großes Interesse bei Falkenseern, aus umliegenden Gemeinden und sogar Berlinern hervor. 45 Gäste nahmen teil. Bei Getränken und Knabbereien war es ein kurzweiliger Abend. Die Gäste waren sehr interessiert und so kam es zu einem regen Austausch, wie es sich damals im heutigen Falkensee so lebte. Wir freuen [...]

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Am 17.01.2024 wurde der erste Geschichts-Salon beim ASB in Falkensee durch die BGG angeboten. Dr. Gerd-Christian Treutler stellte „Falkenhagen und Seegefeld – Domänendorf und Adelsgut im 18. Jahrhundert“ vor. Das Thema rief großes Interesse bei Falkenseern, aus umliegenden Gemeinden und sogar Berlinern hervor. 45 Gäste nahmen teil. Bei Getränken und Knabbereien war es ein kurzweiliger Abend. Die Gäste waren sehr interessiert und so kam es zu einem regen Austausch, wie es sich damals im heutigen Falkensee so lebte.

Wir freuen uns auf die Fortsetzung beim nächsten Geschichts-Salon am 21. Februar 2024. Interessierte sind herzlich eingeladen. Bitte anmelden über manuela.colombe@bggroteradler.de

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