Denkmalschutz Archive - Brandenburgische Genealogische Gesellschaft Roter Adler e. V: https://www.bggroteradler.de/tag/denkmalschutz/ Familien- und Regionalgeschichtsforschung in Brandenburg Thu, 20 Nov 2025 13:48:03 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 Neues Leben in der alten Siemens-Villa https://www.bggroteradler.de/neues-leben-in-der-alten-siemens-villa/ Tue, 28 Oct 2025 10:00:57 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=11977 Nach Jahren des Verfalls erhält die traditionsreiche Siemens-Villa in Neu-Fahrland am Lehnitzsee bei Potsdam eine neue Zukunft. Der Unternehmer Stefan Peter hat das denkmalgeschützte Anwesen erworben und will daraus einen Ort schaffen, an dem Meditation, Wissenschaft und Musik miteinander in Einklang gebracht werden. Das Haus, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet wurde, stand lange leer und verfiel zunehmend. Mit dem Kauf für rund 13,75 Millionen Euro durch eine Zwangsversteigerung beginnt nun ein neues Kapitel. Peters Ziel ist es, das historische [...]

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Nach Jahren des Verfalls erhält die traditionsreiche Siemens-Villa in Neu-Fahrland am Lehnitzsee bei Potsdam eine neue Zukunft. Der Unternehmer Stefan Peter hat das denkmalgeschützte Anwesen erworben und will daraus einen Ort schaffen, an dem Meditation, Wissenschaft und Musik miteinander in Einklang gebracht werden.

Das Haus, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet wurde, stand lange leer und verfiel zunehmend. Mit dem Kauf für rund 13,75 Millionen Euro durch eine Zwangsversteigerung beginnt nun ein neues Kapitel. Peters Ziel ist es, das historische Gebäude zu restaurieren und seine ursprüngliche Atmosphäre mit einem modernen Konzept zu verbinden.

Der Unternehmer verfolgt eine klare Vision: Er möchte ein Zentrum gründen, das der inneren Einkehr, Kreativität und Forschung gewidmet ist. Dabei soll die Villa nicht nur als Rückzugsort dienen, sondern auch als Raum für geistigen Austausch und kulturelle Begegnungen. Nach der aufwendigen Sanierung sollen hier künftig Seminare, wissenschaftliche Veranstaltungen und musikalische Projekte stattfinden.

So kehrt die Siemens-Villa am Lehnitzsee, einst Symbol bürgerlicher Kultur und technischer Innovation, still, aber kraftvoll in das Leben der Stadt zurück.

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, Artikel „Die stille Rückkehr der Siemens-Villa“, vom 22.10.25

Zur Geschichte des Anwesens gibt es weiterführende Informationen auf der
Webseite von Neu-Fahrland.

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Gartendenkmalpflege-Weiterbildung (Potsdam, 25.–26.09.2025) https://www.bggroteradler.de/gartendenkmalpflege-weiterbildung-potsdam-25-26-09-2025/ Thu, 14 Aug 2025 11:22:21 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=11724 Das GartenForum Glienicke präsentiert sein Programm für das 2. Halbjahr 2025 und lädt zur Weiterbildung „Sträucher in historischen Gärten“ ein.Die zweitägige Veranstaltung findet am 25.–26. September 2025 in der Orangerie im Neuen Garten, Palmensaal, 14469 Potsdam, statt; Beginn am 25.09. um 10:00 Uhr.Im Fokus stehen Rolle und Pflege von Sträuchern als raumbildende Gestaltungselemente in historischen Anlagen.Behandelt werden Wuchs- und Blatteigenschaften, Blühaspekte und Düfte sowie gartendenkmalpflegerische Herausforderungen bei oft lückenhafter Quellenlage und möglicher Verdrängung durch Baumaufwuchs.Fachliche Vorträge werden durch Exkursionen in [...]

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Das GartenForum Glienicke präsentiert sein Programm für das 2. Halbjahr 2025 und lädt zur Weiterbildung „Sträucher in historischen Gärten“ ein.
Die zweitägige Veranstaltung findet am 25.–26. September 2025 in der Orangerie im Neuen Garten, Palmensaal, 14469 Potsdam, statt; Beginn am 25.09. um 10:00 Uhr.
Im Fokus stehen Rolle und Pflege von Sträuchern als raumbildende Gestaltungselemente in historischen Anlagen.
Behandelt werden Wuchs- und Blatteigenschaften, Blühaspekte und Düfte sowie gartendenkmalpflegerische Herausforderungen bei oft lückenhafter Quellenlage und möglicher Verdrängung durch Baumaufwuchs.
Fachliche Vorträge werden durch Exkursionen in Potsdamer Parkanlagen ergänzt, die Gestaltung und Pflege am Objekt veranschaulichen.


Die Anmeldung erfolgt bis 11.09.2025 per E-Mail an info@gartenforum-glienicke.de unter Angabe von Name, Vorname und Adresse.
Die Teilnahmegebühr beträgt 100 €, für Studierende und Auszubildende 50

Weitere Informationen zur Gartendenkmalpflege-Weiterbildung finden Sie hier.

Quelle: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum

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Gerettet und Verloren – Denkmalreport 2024/25 https://www.bggroteradler.de/gerettet-und-verloren-denkmalreport-2024-25/ Tue, 25 Mar 2025 10:07:24 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=11523 Das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (BLDAM) hat mit dem Denkmalreport 2024/25 seine jüngste Jahresbilanz vorgestellt. Im Denkmalschutz wird unsere kulturelle Identität gefestigt, gerade als demokratische Gesellschaft sind wir auf diesem Feld verwundbar. Thomas Drachenberg, Landeskonservator Brandenburg Mit dieser Aussage trifft der Landeskonservator sicher ins Schwarze, denn neben einer Reihe von schönen Erfolgen bei der Restaurierung und neu unter Denkmalschutz gestellten Objekten, musste auch der Verlust wichtigen Kulturgutes hingenommen werden. Besonders tragisch, weil allein einer geschichtsvergessenen oder gar [...]

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Das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (BLDAM) hat mit dem Denkmalreport 2024/25 seine jüngste Jahresbilanz vorgestellt.

Im Denkmalschutz wird unsere kulturelle Identität gefestigt, gerade als demokratische Gesellschaft sind wir auf diesem Feld verwundbar.

Thomas Drachenberg, Landeskonservator Brandenburg

Mit dieser Aussage trifft der Landeskonservator sicher ins Schwarze, denn neben einer Reihe von schönen Erfolgen bei der Restaurierung und neu unter Denkmalschutz gestellten Objekten, musste auch der Verlust wichtigen Kulturgutes hingenommen werden. Besonders tragisch, weil allein einer geschichtsvergessenen oder gar geschichtsverleugnenden Politik der Bundesregierung geschuldet, ist der Verlust des ersten Nachkriegsneubaus eines bedeutenden öffentlichen Gebäudes, des sogenannten „Generalshotels“ auf dem Flughafen Schönefeld, welches dem Stellplatz für einige Regierungsmaschinn weichen musste, obwohl es in einem ausgezeichneten baulichen Zustand war und sein Erhalt in seltener öffentlicher Einhelligkeit von allen Fachleuten und einer breiten Öffentlichkeit gefordert worden war. Auch die BGG hat sich hier mehrfach engagiert. Warum dieser eklatanteste Verlust des letzten Jahres nicht explizit im Report genannt wurde, bleibt indes unverständlich …

Besonders erfreulich ist hingegen die Restaurierung des Hochaltars der Brandenburger Katharinenkirche oder die Erhaltung und weitere wissenschaftliche Nuzung des Helmertturmes auf dem Potsdamer Telegrafenberg.

BLDAM: Das Schwert der Denkmalpflege ist nicht immer scharf

Der Denkmalschutzreport zum Herunterladen ist unter obigem Link als PDF verfügbar.

Pressestimmen:

nd-der Tag: Denkmalschutz: Generalshotel und Tuchfabrik verloren. 2024 büßte Brandenburg 21 Denkmale ein und stellte gleichzeitig 82 Objekte unter Schutz

MAZ: Immerzu der Ernstfall. Der Denkmalreport ist eine Lektüre, die sich liest wie ein gut inszenierter Katastrophenschutz. Und es gibt ständig Zuwachs

 

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Spendenaktion: Vergessene Kunstwerke https://www.bggroteradler.de/spendenaktion-vergessene-kunstwerke/ Thu, 30 Nov 2023 14:42:53 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=10290 Der Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V. ruft alljährlich unter dem Motto „Vergessene Kunstwerke“ zu einer Spendenaktion auf, die der Restaurierung eines Ausstattungsobjektes einer Kirche in Brandenburg zukommt. In diesem Jahr fiel die Wahl auf ein Epitaphgemälde in der St. Marien-Kirche in Wiesenburg (Potsdam-Mittelmark). Nicht nur das Alter des Gemäldes aus dem 16. Jh. und seine künstlerische Qualität aus der Werkstatt Lucas Cranachs des Jüngeren machen es zu etwas Besonderem, sondern auch das Sujet des Bildes. Es ist der im Kindbett [...]

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Der Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V. ruft alljährlich unter dem Motto „Vergessene Kunstwerke“ zu einer Spendenaktion auf, die der Restaurierung eines Ausstattungsobjektes einer Kirche in Brandenburg zukommt.

In diesem Jahr fiel die Wahl auf ein Epitaphgemälde in der St. Marien-Kirche in Wiesenburg (Potsdam-Mittelmark). Nicht nur das Alter des Gemäldes aus dem 16. Jh. und seine künstlerische Qualität aus der Werkstatt Lucas Cranachs des Jüngeren machen es zu etwas Besonderem, sondern auch das Sujet des Bildes. Es ist der im Kindbett 1568 verstorbenen Margareta von Dießkau gewidmet, die in der Darstellung, den Tod vor Augen, ihr Neugeborenes der Familie übergibt. Sie war die Ehefrau des Kirchenpatrons Friedrichs III. Brandt von Lindau. Das vor 60 Jahren zuletzt restaurierte Bild weist starke Schäden auf, die es zu zerstören drohen (Foto: Dörte Busch, BLDAM).

In mehreren Medien wird der Spendenaufruf unterstützt, wie von der Märkischen Allgemeinen:

MAZ-Vergessene Kunstwerke

Nähere Informationen finden Sie beim Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege (BLDAM):

BLDAM-Vergessene Kunstwerke

Spendenaktion „Vergessene Kunstwerke“: Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V., Konto: DE94 5206 0410 0003 9113 90, Stichwort: Wiesenburg

 

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Nach dem Generalshotel soll nun auch Bogensee unter die Abrissbirne https://www.bggroteradler.de/nach-dem-generalshotel-soll-nun-auch-bogensee-unter-die-abrissbirne/ Mon, 09 Oct 2023 12:22:20 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=10045 Der brandenburgische Landeskonservator Thomas Drachenberg warnt vor dem unsensiblen Umgang mit dem kulturellen Erbe der DDR-Architektur, wie heute die Medien berichten. Bericht der Märkischen Oderzeitung Erst am 15. September hat, entgegen dem Votum des Landesdenkmalamtes und aller denkbaren Fachleute, die Bundesregierung den Abriss des einmaligen und in herausragend gutem Zustand befindlichen „Generalshotels“ auf dem Gelände des BER befohlen, nun plant der Berliner Senat, in dessen Eigentum sich das auf Brandenburger Boden befindliche Ensemble liegt, den Abriss der früheren FDJ-Hochschule in [...]

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Der brandenburgische Landeskonservator Thomas Drachenberg warnt vor dem unsensiblen Umgang mit dem kulturellen Erbe der DDR-Architektur, wie heute die Medien berichten.
Bericht der Märkischen Oderzeitung
Erst am 15. September hat, entgegen dem Votum des Landesdenkmalamtes und aller denkbaren Fachleute, die Bundesregierung den Abriss des einmaligen und in herausragend gutem Zustand befindlichen „Generalshotels“ auf dem Gelände des BER befohlen, nun plant der Berliner Senat, in dessen Eigentum sich das auf Brandenburger Boden befindliche Ensemble liegt, den Abriss der früheren FDJ-Hochschule in Bogensee. Das Gelände hatte mit dem Landsitz von Reichspropagandaminister Goebbels aus den 1930er-Jahren einen zweifelhaften Vorbesitzer. Das heute dem Abriss ausgesetzte Ensemble wurde jedoch ab 1951 als Jugendhochschule vom Architekten Hermann Henselmann, dem Schöpfer der Bauten in der heutigen Karl-Marx-Alle in Berlin, im Stil des „Sozialistischen Klassizismus“ geschaffen.
Bogensee auf Wikipedia
Der gesamte Komplex steht mindestens seit 2008 unter Denkmalschutz des Landes Brandenburg. Wie beim „Generalshotel“, dass der Bundesregierung gehört, scheint auch hier nun der im Land Brandenburg im Verfassungsrang stehende Denkmalschutz bloße Makulatur zu sein, da der Komplex dem Land Berlin gehört. Wenn Denkmalschutz für Denkmäler im Land Brandenburg nur gilt, wenn sie sich auch im Besitz des Landes befinden, ist er weitgehend wertlos. Wir erachten dies für einen unhaltbaren, ja sogar verfassungsrechtlich bedenklichen Zustand. Hier muss die Landesregierung Haltung bekennen, was ihr der Inhalt ihrer eigenen Verfassung wert ist. Wenn Eigentum Denkmalschutz brechen kann, gibt es keinen Denkmalschutz mehr. Während jeder private Eigentümer eines Denkmals mit strengen Auflagen unter hohem Kostenaufwand zu einer denkmalgerechten Sanierung gezwungen werden kann, dürfen Bundesregierung oder andere Landesregierungen offenbar ohne jede Rücksichtnahme ihre denkmalgeschützten Gebäuden in Brandenburg abreißen lassen. Auch hier scheint also mit zweierlei Maß gemessen zu werden.
Über Gründe zunehmender Politikverdrossenheit brauchen die daran beteiligten Politiker nicht mehr zu rätseln. Diese Handlungen gehören mit Sicherheit dazu.

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Immaterielles Weltkulturerbe – Brandenburg mit 2 neuen Traditionen https://www.bggroteradler.de/immaterielles-weltkulturerbe-brandenburg-mit-2-neuen-traditionen/ Mon, 10 Jul 2023 07:49:03 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=9842 Das UNESCO-Weltkulturerbe umfasst nicht nur gegenständliche Objekte und Stätten, sondern auch die Kategorie des immateriellen Kulturerbes, also Traditionen, Bräuche und Technologien. Hier konnte Brandenburg mit zwei traditionellen Technologien die Aufnahme in die Weltkulturerbe-Liste schaffen. Zum einen überzeugte die Einmaligkeit der traditionellen Herstellung und Nutzung der Spreewaldkähne und zum anderen die der Kachelöfen in der Ofenstadt Velten die Kommission. Bau und Nutzung des Spreewaldkahns Bau und Nutzung von Kachelöfen

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Das UNESCO-Weltkulturerbe umfasst nicht nur gegenständliche Objekte und Stätten, sondern auch die Kategorie des immateriellen Kulturerbes, also Traditionen, Bräuche und Technologien.
Hier konnte Brandenburg mit zwei traditionellen Technologien die Aufnahme in die Weltkulturerbe-Liste schaffen.
Zum einen überzeugte die Einmaligkeit der traditionellen Herstellung und Nutzung der Spreewaldkähne und zum anderen die der Kachelöfen in der Ofenstadt Velten die Kommission.
Bau und Nutzung des Spreewaldkahns
Bau und Nutzung von Kachelöfen

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Was gilt der Denkmalschutz in Brandenburg noch? https://www.bggroteradler.de/was-gilt-der-denkmalschutz-in-brandenburg-noch/ Fri, 23 Jun 2023 08:18:57 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=9788 Offenbar nicht viel. Erst in diesem Jahr ist mit einer Ausnahmegenehmigung des brandenburgischen Kulturministeriums die Stadthalle in Falkensee abgerissen worden, ein sogenannter Initiativbau der 1980er-Jahre, deren es nahezu keine mehr gibt, da macht das nächste Abrissvorhaben Schlagzeilen. Das seit 1996 unter Denkmalschutz stehende Abfertigungs- und Empfangsgebäude für Staatsgäste der DDR auf dem Gelände des Flughafens Berlin-Schönefeld soll ohne aktuell begründete Rechtfertigung abgerissen werden. Dabei handelt es sich um einen nahezu einzigartigen Bau der frühesten Nachkriegsgeschichte, der 1947 bis 1950 errichtet [...]

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Offenbar nicht viel.
Erst in diesem Jahr ist mit einer Ausnahmegenehmigung des brandenburgischen Kulturministeriums die Stadthalle in Falkensee abgerissen worden, ein sogenannter Initiativbau der 1980er-Jahre, deren es nahezu keine mehr gibt, da macht das nächste Abrissvorhaben Schlagzeilen. Das seit 1996 unter Denkmalschutz stehende Abfertigungs- und Empfangsgebäude für Staatsgäste der DDR auf dem Gelände des Flughafens Berlin-Schönefeld soll ohne aktuell begründete Rechtfertigung abgerissen werden. Dabei handelt es sich um einen nahezu einzigartigen Bau der frühesten Nachkriegsgeschichte, der 1947 bis 1950 errichtet wurde und sich in einem sehr guten Zustand befindet. Bereits die ursprüngliche Abrissbegründung ist in sich widersprüchlich, denn es sollte dem Regierungsterminal des BER weichen, also einem Vorhaben mit den identischen Nutzungen wie das denkmalgeschützte Gebäude. Es wäre also nahezu zwingend, eher an eine Integration in das neue Vorhaben zu denken. Indess wurde das Neubauvorhaben längst auf Eis gelegt, doch abgerissen werden soll trotzdem. Es darf nicht verwundern, wenn dann andere, nicht genannte Gründe, ins Auge springen …
Ach ja, warum eigentlich „Generalshotel“? Ursprünglich waren hier die Generäle der Sowjetischen Militäradministration gelandet bzw. gestartet und haben dort auch übernachtet.
Glücklicherweise haben sich namhafte Vertreter von Architektur, Kultur, Denkmalschutz und auch aus der Politik für einen Erhalt stark gemacht und nachfolgenden offenen Brief verfasst, dem sich auch die BGG inhaltlich anschließt.
Rettet das Staatsempfangsgebäude auf dem BER-Gelände
Hier einige Pressestimmen:
Fragen zu Geschichte und Genealogie – Kurz erklärt!
Märkische Allgemeine
tagesschau-online
Süddeutsche Zeitung
rbb-online

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