Bücher Archive - Brandenburgische Genealogische Gesellschaft Roter Adler e. V: https://www.bggroteradler.de/tag/bucher/ Familien- und Regionalgeschichtsforschung in Brandenburg Wed, 05 Nov 2025 10:16:04 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 Der Erbe, der keiner sein durfte https://www.bggroteradler.de/der-erbe-der-keiner-sein-durfte/ Wed, 05 Nov 2025 10:15:47 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=11984 Prinz Wilhelm von Preußen galt einst als Hoffnung der Monarchisten und möglicher Thronfolger seines Großvaters, Kaiser Wilhelm II. Doch aus Liebe zur bürgerlichen Dorothea von Salviati verzichtete er 1933 auf seine Ansprüche und wurde vom Kaiserhaus enterbt. Die Ehe galt nach dem Hausgesetz als nicht standesgemäß. Damit verlor er seine Rechte und wurde von der Familie weitgehend ausgeschlossen. Der Potsdamer Historiker Jörg Kirschstein hat nun die „Die Erbe des Kaisers. Prinz Wilhelm (1906-1940)“ die erste umfassende Biografie über den Prinzen [...]

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Prinz Wilhelm von Preußen galt einst als Hoffnung der Monarchisten und möglicher Thronfolger seines Großvaters, Kaiser Wilhelm II. Doch aus Liebe zur bürgerlichen Dorothea von Salviati verzichtete er 1933 auf seine Ansprüche und wurde vom Kaiserhaus enterbt. Die Ehe galt nach dem Hausgesetz als nicht standesgemäß. Damit verlor er seine Rechte und wurde von der Familie weitgehend ausgeschlossen.

Der Potsdamer Historiker Jörg Kirschstein hat nun die „Die Erbe des Kaisers. Prinz Wilhelm (1906-1940)“ die erste umfassende Biografie über den Prinzen veröffentlicht. Auf Grundlage von bislang unveröffentlichten Dokumenten, Briefen und Fotografien bildet er ein vielschichtiges Bild. Ein Mann, der zwischen familiären Pflichten und persönlichem Glück seinen eigenen Weg suchte. Das Buch beleuchtet den privaten Wilhelm zwischen den Spannungen zu seiner Zeit. Von der Monarchie über die Weimarer Republik bis zum Nationalsozialismus.

Wilhelm fiel 1940 mit 33 Jahren im Zweiten Weltkrieg in Frankreich. Die Nationalsozialisten nutzten seinen Tod für ein politischen Ereignis, doch nach dem Krieg verblassten die Erinnerungen an ihn schnell und blieben über Jahrzehnte unbeachtet. Kirschstein rekonstruiert sein Leben mit Feingefühl und wirft einen neuen Blick auf Prinz Wilhelm, dessen Leben von Pflichtgefühl und Eigensinn geprägt war.

Die Biografie ist unter dem Titel „Die Erbe des Kaisers. Prinz Wilhelm von Preußen (1906-1940) im Bebra-Verlag erschienen.

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, Artikel „Verliebt, enterbt, gefallen“ vom 25./26.Oktober, 2025

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Angerweihnacht Falkensee https://www.bggroteradler.de/angerweihnacht-falkensee/ Sun, 01 Dec 2024 12:17:31 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=11196 Am 30.11.2024 fand die Angerweihnacht in Falkensee statt. Die BGG Roter Adler e.V. war mit einem Stand präsent. Gerd-Christian Treutler, Manuela und René Colombe führten von 10 bis 17 Uhr sehr viele Gespräche mit genealogisch interessierten Falkenseern. Wir haben außergewöhnlich viele Bücher und Kalender verkaufen können. Bei schönstem Sonnenschein war es ein sehr guter Tag für unseren Verein. Leicht durchfroren freuten wir uns abends über einen erfolgreichen Tag :-)   Im BGG-YouTube-Kanal (https://youtu.be/H0dr1tQSDCM) ist ein kleines Video zum Geschehen zu [...]

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Am 30.11.2024 fand die Angerweihnacht in Falkensee statt. Die BGG Roter Adler e.V. war mit einem Stand präsent. Gerd-Christian Treutler, Manuela und René Colombe führten von 10 bis 17 Uhr sehr viele Gespräche mit genealogisch interessierten Falkenseern. Wir haben außergewöhnlich viele Bücher und Kalender verkaufen können. Bei schönstem Sonnenschein war es ein sehr guter Tag für unseren Verein. Leicht durchfroren freuten wir uns abends über einen erfolgreichen Tag :-)

 

Im BGG-YouTube-Kanal (https://youtu.be/H0dr1tQSDCM) ist ein kleines Video zum Geschehen zu sehen. Für diejenigen, welche sich das Video ansehen, hat Gerd-Christian Treutler auch ein kleines Geschenk im Angebot.

Gerd-Christian Treutler auf dem Vereins- und Bücherstand

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Panikmache mit „giftiger Lektüre“ https://www.bggroteradler.de/panikmache-mit-giftiger-lektuere/ Sun, 07 Apr 2024 13:23:05 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=10944 Unkenntnis, Sensationslust oder einfach unverantwortlicher Journalismus und vorauseilende Angst einiger Institutionen – das sind die Intentionen die einem auf die jüngsten Medienberichte zu „giftiger Lektüre“ durch arsenbelastete Bücher einfallen. Angefacht durch eine Meldung der Universitätsbibliothek Bielefeld wurden durch einige Bibliotheken ganze historische Buchbestände gesperrt und in den Medien an Desinformation grenzende Horrormeldungen verbreitet. So etwa der „Tagesspiegel“ , der „Spiegel“ oder der Südwestdeutsche Rundfunk. Doch was ist wirklich dran an den „giftigen Büchern“? Nichts Neues und nichts Gefährliches! Das 1805 [...]

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Unkenntnis, Sensationslust oder einfach unverantwortlicher Journalismus und vorauseilende Angst einiger Institutionen – das sind die Intentionen die einem auf die jüngsten Medienberichte zu „giftiger Lektüre“ durch arsenbelastete Bücher einfallen. Angefacht durch eine Meldung der Universitätsbibliothek Bielefeld wurden durch einige Bibliotheken ganze historische Buchbestände gesperrt und in den Medien an Desinformation grenzende Horrormeldungen verbreitet.

So etwa der „Tagesspiegel“ , der „Spiegel“ oder der Südwestdeutsche Rundfunk.

Doch was ist wirklich dran an den „giftigen Büchern“?

Nichts Neues und nichts Gefährliches!

Das 1805 entwickelte Mitisgrün (bekannt unter rund einem Dutzend Namen), benannt nach dem Erfinder Ignaz von Mitis, wurde wegen seiner intensiven Färbung im 19. Jh. vielfach verwendet, darunter auch als Malerfarbe und Tapetenfarbstoff. In diesen Nutzungsarten waren die Bewohner dem tatsächlich arsenhaltigen Farbstoff natürlich exponiert und langfristig ausgesetzt, so dass es tatsächlich zu Vergiftungserscheinungen kam. Daraufhin wurde die Verwendung des Farbstoffes bereits 1882 reichsweit verboten. Aber auch Künstler wie Monet, Manet, Gauguin und van Gogh verwendeten dieses Pigment in ihren Kunstwerken.

Warum nur jetzt, nach rund 140 Jahren diese angebliche neue Gefahr?

Offenbar wurde ein Grenzwert für arsenhaltige Stoffe verschärft und ein Arbeitsschutzbeauftragter war besonders eifrig …

Professionell hingegen ist die Stellungnahme des Deutschen Bibliotheksverbandes (DBV) nach der es bei sachgerechter Benutzung keinerlei Gefahr für Nutzer und Mitarbeiter gibt.

Ein solches Buch abzulecken, ist sicherlich keine gute Idee, aber das tut ja auch niemand.
(Reinhard Altenhörner, Vize-Bundesvorsitzender des DBV)

Die offizielle Handreichung des DBV zum Umgang mit arsenhaltigen Pigmenten in historischen Bibliotheksbeständen ist seit Dezember 2023 öffentlich zugänglich:

Zum PDF-Inhalt springen

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Brandenburgica – eine digitale Sammlung der Universität Potsdam https://www.bggroteradler.de/brandenburgica-eine-digitale-sammlung-der-universitaet-potsdam/ Fri, 20 Oct 2023 18:01:47 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=10066 Im Rahmen ihres Digitalisierungsprojektes Digitales Brandenburg hat die Universität Potsdam auch einige landeshistorische Sammlungen digitalisiert. Die wichtigste ist die Brandenburgica. Hier stehen bisher 140 Volldigitalisate historischer Bücher zur kostenfreien Einsicht bereit. Digitales Brandenburg – Brandenburgica Enthalten sind u. a. eine Reihe von historischen Stadtchroniken und z. B. das Bürgerbuch der Stadt Angermünde 1568-1765 in der Edition Peter von Gebhardts aus dem Jahre 1931 in der Reihe Märkische Bürgerbücher. Bürgerbuch der Stadt Angermünde 1568-1765 Es lohnt sich, in diesem Bestand zu [...]

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Im Rahmen ihres Digitalisierungsprojektes Digitales Brandenburg hat die Universität Potsdam auch einige landeshistorische Sammlungen digitalisiert. Die wichtigste ist die Brandenburgica. Hier stehen bisher 140 Volldigitalisate historischer Bücher zur kostenfreien Einsicht bereit.
Digitales Brandenburg – Brandenburgica
Enthalten sind u. a. eine Reihe von historischen Stadtchroniken und z. B. das Bürgerbuch der Stadt Angermünde 1568-1765 in der Edition Peter von Gebhardts aus dem Jahre 1931 in der Reihe Märkische Bürgerbücher.
Bürgerbuch der Stadt Angermünde 1568-1765
Es lohnt sich, in diesem Bestand zu stöbern und den Link in seine Lesezeichen aufzunehmen.

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Fabulas familiaris – Lesung aus unserer Belletristikreihe https://www.bggroteradler.de/event/fabulas-familiaris-lesung-aus-unserer-belletristikreihe/ Thu, 31 Aug 2023 16:00:00 +0000 https://www.bggroteradler.de/?post_type=tribe_events&p=9837 „Fabulas familiaris“ ist der Name unserer Belletristikreihe im BGG-Verlag und damit einmalig in der familien- und regionalgeschichtlichen Vereinslandschaft. Hier gilt das Prinzip: „Alles Wahrscheinliche ist zu dichten, das Unwahrscheinliche zu belegen.“ Lassen Sie sich entführen in längst vergangene Zeiten hier in der Mark Brandenburg und, passend zum Veranstaltungsort, in das frühere Falkenhagen, heute ein Stadtteil von Falkensee. Der Historiker, Herausgeber und Autor Dr. Gerd-Christian Treutler liest im Bürgerhaus Finkenkrug aus seinen „Märkischen Geschichten“, aber auch anderen Werken unserer Reihe.

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„Fabulas familiaris“ ist der Name unserer Belletristikreihe im BGG-Verlag und damit einmalig in der familien- und regionalgeschichtlichen Vereinslandschaft.
Hier gilt das Prinzip: „Alles Wahrscheinliche ist zu dichten, das Unwahrscheinliche zu belegen.“
Lassen Sie sich entführen in längst vergangene Zeiten hier in der Mark Brandenburg und, passend zum Veranstaltungsort, in das frühere Falkenhagen, heute ein Stadtteil von Falkensee.
Der Historiker, Herausgeber und Autor Dr. Gerd-Christian Treutler liest im Bürgerhaus Finkenkrug aus seinen „Märkischen Geschichten“, aber auch anderen Werken unserer Reihe.

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GQB 7 – Die Maler, Lackierer und Vergolder in und um Potsdam https://www.bggroteradler.de/gqb-7-das-potsdamer-malerbuch/ Mon, 26 Feb 2018 20:13:40 +0000 http://www.bggroteradler.de/?p=3692 Dank einer großzügigen Spende der Maler- und Lackierer-Innung Potsdam konnte jetzt unser GQB 7 fertiggestellt werden. Die Maler, Lackierer und Vergolder in und um Potsdam, nebst einigen Kunstmalern 1670 – 1990 Das Buch Neben Ortsfamilienbüchern (OFB) stellen auch Einwohner- und Berufsverzeichnisse für die genealogische Forschung seit langem wichtige Quellen dar und erleichtern die Arbeit nicht nur für Forschungen auf dem betreffenden Gebiet, sondern für die ganze Region. So bietet gerade die Geschichte und die Vertreter eines so weit verbreiteten Gewerbes, [...]

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Dank einer großzügigen Spende der Maler- und Lackierer-Innung Potsdam konnte jetzt unser GQB 7 fertiggestellt werden.

Die Maler, Lackierer und Vergolder in und um Potsdam, nebst einigen Kunstmalern 1670 – 1990

Das Buch

Neben Ortsfamilienbüchern (OFB) stellen auch Einwohner- und Berufsverzeichnisse für die genealogische Forschung seit langem wichtige Quellen dar und erleichtern die Arbeit nicht nur für Forschungen auf dem betreffenden Gebiet, sondern für die ganze Region. So bietet gerade die Geschichte und die Vertreter eines so weit verbreiteten Gewerbes, wie die Maler es sind, nicht nur Angaben zu konkreten Vertretern dieses Berufes, sondern auch die Verknüpfungen zu Personen aus einer Vielzahl anderer Handwerke und Bevölkerungsschichten.

Das in mehrere Teile gegliederte Werk bietet einen Überblick zur Geschichte des Berufes und ein Verzeichnis der nachweisbaren Meister über mehr als 200 Jahre. Erschlossen über ein Orts- und Namensregister, welches insgesamt fast 800 Orte und über 1.500 Personen umfasst, fügt sich diese Arbeit in das Anliegen der Reihe zur Erfassung personengeschichtlicher Quellen hervorragend ein.

Der Autor

Gerd Schwarzlose ist von Hause aus Malermeister und Innungsobermeister in Potsdam. Er beschäftigt sich seit langem mit der Erforschung nicht nur seiner Vorfahren, sondern weit darüber hinaus mit der Geschichte des Malerhandwerkes. Daneben ist er auch als Vorreiter des vereinseigenen Projektes „Grabsteindatenbank Brandenburg“ aktiv.

Der 60jährige lebt heute in Stahnsdorfund ist Vorstandsmitglied der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft „Roter Adler“ e.V.


Bibliographische Angaben:
Schwarzlose, Gerd: Die Maler, Lackierer und Vergolder in und um Potsdam, nebst einigen Kunstmalern 1670 – 1990, GQB 7, Verlag der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft „Roter Adler“ e. V.; 439 Seiten, ISBN: 978-3-945402-08-5, 39,00 €

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Kurmärkische Mühlensachen-Generalia https://www.bggroteradler.de/kurmrkische-mhlensachen-generalia/ Sat, 16 Dec 2017 21:06:54 +0000 http://www.bggroteradler.de/?p=3569 Kurz vor Jahresende gibt es noch eine Neuerscheinung im Verlag der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft: Genealogische Quellen Brandenburgs (GQB), Band 6, 2017 zugleich Band XVII der Einzelveröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs, Herausgeber Klaus Neitmann Johannes Glander / Gerd-Christian Th. Treutler (Bearbeiter): Kurmärkische Mühlensachen-Generalia. Intensiverschließung der Aktengruppe im Bestand der Kurmärkischen Kriegs- und Domänenkammer des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (1648 – 1810) Die Bearbeiter haben das Projekt dieser Intensiverschließung in erster Linie aus der Sicht des Historikers geplant und umgesetzt. Die Auswahl des Teilbestandes begründet [...]

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GQB-6-TitelblattKurz vor Jahresende gibt es noch eine Neuerscheinung im Verlag der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft:

Genealogische Quellen Brandenburgs (GQB), Band 6, 2017 zugleich Band XVII der Einzelveröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs, Herausgeber Klaus Neitmann

Johannes Glander / Gerd-Christian Th. Treutler (Bearbeiter): Kurmärkische Mühlensachen-Generalia.
Intensiverschließung der Aktengruppe im Bestand der Kurmärkischen Kriegs- und Domänenkammer des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (1648 – 1810)

Die Bearbeiter haben das Projekt dieser Intensiverschließung in erster Linie aus der Sicht des Historikers geplant und umgesetzt. Die Auswahl des Teilbestandes begründet sich in der Absicht, diesen als Quellengrundlage weiterführender Arbeiten zu nutzen. Demzufolge waren die Ziele dieser Arbeiten maßgeblich für die Art und den Umfang der Erschließung. Zu diesen Zielen gehören sowohl die quantitative Erfassung der kurmärkischen Mühlen als auch der qualitative Befund zu ihrer Einordnung in das Rechts-, Verwaltungs- und Wirtschaftssystem. Die auf Mühlenbann und Mahlzwang beruhende Verfassung des für die Ernährungsgrundlage entscheidenden Mühlengewerbes ist so auch Spiegel der dieses regulierenden Verwaltungspraxis.

Darüber hinaus sollten Grundlagen für eine Berücksichtigung wirtschaftlich-technologischer und sozialgeschichtlicher Aspekte dokumentiert werden. Nicht zuletzt konnte der Bestand so auch für Fragen der Personen- und Ortsgeschichte mit mehr als 1.500 Personen- und über 1.100 Ortsnennungen effektiv zugänglich gemacht werden.

328 Seiten, Hardcover A5, fadengebunden, zahlreiche Tabellen, farb. Abb., Orts- und Personenregister, 28 Seiten Einführung, ISBN 978-3-945402-07-8, Preis 29,00 € (14,50 € für Mitglieder der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft) zzgl. Versandkosten. Bestellungen über den Verein oder den Buchhandel.

Inhalt

  • Geleitwort
  • Teil 1: Einleitung
    • Vorwort
    • Danksagung
    • Bearbeitete Aktengruppen und Quellen
    • Behörden-und Bestandsgeschichte
    • Bestandsbildner
    • Bestandsgeschichte
    • Zur kurmärkischen Verwaltungsstruktur
    • Benutzungshinweise
    • Verzeichnungsgrundlage
    • Schreibweisen
    • Verweise
    • Abkürzungsverzeichnis/Glossar
  • Teil 2: Intensiverschließungen
    • Generalia. Mühlensachen (Domänen)
    • Generalia. Mühlsteinsachen
    • Generalia. Oderetablissements. Mühlen
    • Generalia. Mühlensachen (Städte)
    • Korrespondierende Akten Kurmark
    • Rep. 2 A Regierung Potsdam III D
    • Rep. 3 B Regierung Frankfurt (Oder) III D
    • Rep. 6 A ältere Kreisverwaltungen Kurmark
    • Rep. 6 B Kreisverwaltungen
    • Rep. 19 Steuerräte Kurmark
  • Teil 3: Anhang
    • Tabellarische Auszüge der Akteninhalte
    • Externe Bestandsverweise und Verluste
    • Transkription von wichtigen Mühlenedikten
  • Teil 4: Verzeichnisse und Register
    • Literaturverzeichnis
    • Kartenverzeichnis
    • Abbildungsverzeichnis
    • Tabellenverzeichnis
    • Namensregister der Intensiverschließungen (Teil 2)
    • Ortsregister der Intensiverschließungen (Teil 2)

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BGJ 2017 https://www.bggroteradler.de/bgj-2017/ Sat, 16 Dec 2017 20:23:48 +0000 http://www.bggroteradler.de/?p=3561 Das Brandenburgische Genealogische Jahrbuch ist gedruckt und geht in den nächsten Tagen gemeinsam mit den Brandenburgischen Genealogischen Nachrichten zu. Aus dem Inhalt Vorwort des Herausgebers – Gerd-Christian Th. Treutler (Falkensee) Brandenburgische Geschichte Emanuel Goldberg oder: Die Suchmaschine von 1930 – Leif Allendorf (Berlin) Allgemeine Genealogie Mein Weg zur Familienforschung. Mehr als 50 Jahre auf den Spuren der Familie Reimer in der Prignitz – Michael C. Reimer (Ahrenshagen), † 2017 St. Anna, Schutzpatronin der Familienforscher? Annenkult und Volksfrömmigkeit am Vorabend der [...]

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BGJ2017-TitelseiteDas Brandenburgische Genealogische Jahrbuch ist gedruckt und geht in den nächsten Tagen gemeinsam mit den Brandenburgischen Genealogischen Nachrichten zu.

Aus dem Inhalt

  • Vorwort des Herausgebers – Gerd-Christian Th. Treutler (Falkensee)
  • Brandenburgische Geschichte
    • Emanuel Goldberg oder: Die Suchmaschine von 1930 – Leif Allendorf (Berlin)
    • Allgemeine Genealogie
    • Mein Weg zur Familienforschung. Mehr als 50 Jahre auf den Spuren der Familie Reimer in der Prignitz – Michael C. Reimer (Ahrenshagen), † 2017
    • St. Anna, Schutzpatronin der Familienforscher? Annenkult und Volksfrömmigkeit am Vorabend der Reformation aus genealogischer Sicht – Ulrich Euent (Loxstedt)
    • Die Ahnen der „linken Landgräfin“. Vom Lexikon-Effekt in der Genealogie – Jürgen Wagner (Düsseldorf)
    • Genealogie der Familie Glier – Jörg Schnadt (Potsdam)
  • Brandenburgische Genealogie – Mittelmark
    • Johann Jacob (von) Diesbach, einer der Erfinder des Berliner Blau, in Berliner Kirchenbüchern – Alexander Kraft (Eichwalde)
    • Ein Grundstückstausch im 19. Jahrhundert. Wie die Seegefelder Pfarre auf das Falkenhagener Enckegut verlegt wurde – ein Beitrag zur Rechtsgeschichte – Gerd-Christian Th. Treutler (Falkensee)
  • Brandenburgische Genealogie – Neumark
    • Die Hauseigentümer in Bärwalde Nm. von 1795 bis 1822 – Stefan Rückling (Berlin)
  • Brandenburgische Genealogie – Prignitz
    • Ahnenliste Jennerjahn aus Schrepkow, Prignitz – Iris Kiesel (Berlin)
  • Buchbesprechungen
    • Wolfgang Radtke: Brandenburg im 19. Jahrhundert (1815–1914/18). Die Provinz im Spannungsfeld von Peripherie und Zentrum (2016) – Karl-Ernst Friederich (Freiburg i. Br.)
    • Werner Vogel: Der Verbleib der wendischen Bevölkerung in der Mark Brandenburg (1960) – Rüdiger Sachtjen (Bochow)
  • Kundendienst
    • Namensregister der Bände 1 bis 10 – Karl-Ernst Friederich, Bearb. (Freiburg i. Br.)
    • Ortsregister der Bände 1 bis 10 – Karl-Ernst Friederich, Bearb. (Freiburg i. Br.)
    • Sachregister der Bände 1 bis 10 – Karl-Ernst Friederich, Bearb. (Freiburg i. Br.)
    • Autorenverzeichnis

Mitglieder erhalten das Jahrbuch kostenlos zugeschickt. Nichtmitglieder können es über den Verein beziehen.

Bibliographische Angaben:
Brandenburgisches Genealogisches Jahrbuch, Herausgeber: Brandenburgische Genealogische Gesellschaft „Roter Adler“ e.V., AG Potsdam VR 6801 P, ISSN: 1865-567X, ISBN 978-3-945402-10-8 , Preis 24,00 €

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Genealogische Quellen Brandenburgs Band 5 https://www.bggroteradler.de/genealogische-quellen-brandenburgs-band-5/ Sun, 23 Apr 2017 08:27:55 +0000 http://www.bggroteradler.de/?p=3350 Bernd Steinbrecher: Der Eisenbahnabschnitt Erkner – Frankfurt (Oder), Geschichte und Personal 1842 – 1990 Die jüngste Neuerscheinung im Verlag der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft “Roter Adler” e. V. wurde gestern anlässlich des 12. Regionaltreffens Brandenburg für Heimat- und Familiengeschichtsforscher erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Bücher über Eisenbahner und Eisenbahnstrecken sind in einer vielfältigen Auswahl erhältlich. Jedoch steht kaum einmal das Leben der Beamten und Arbeiter im Mittelpunkt der Darstellungen. Für Bernd Steinbrecher war es deshalb wichtig, mehr über die Bahnangestellten und deren [...]

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Bernd Steinbrecher: Der Eisenbahnabschnitt Erkner – Frankfurt (Oder), Geschichte und Personal 1842 – 1990

Die jüngste Neuerscheinung im Verlag der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft “Roter Adler” e. V. wurde gestern anlässlich des 12. Regionaltreffens Brandenburg für Heimat- und Familiengeschichtsforscher erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Bücher über Eisenbahner und Eisenbahnstrecken sind in einer vielfältigen Auswahl erhältlich. Jedoch steht kaum einmal das Leben der Beamten und Arbeiter im Mittelpunkt der Darstellungen. Für Bernd Steinbrecher war es deshalb wichtig, mehr über die Bahnangestellten und deren Familien zu erfahren. Wer die Eisenbahn kennt, weiß dass oft ganze Familien für die Bahn arbeiteten. Neben Fachliteratur und Archivakten hat Bernd Steinbrecher deshalb auch die Kirchenbücher der Orte an der Strecke ausgewertet.

So konnte er die familiären Zusammenhänge an der Bahnstrecke 6153 zwischen Erkner und Frankfurt (Oder) darstellen und ergänzt diese um Informationen zu Bau und Betrieb der Strecke sowie die Lebensgeschichten ehemaliger Eisenbahner.

Bibliographische Angaben:

Bernd Steinbrecher: Der Eisenbahnabschnitt Erkner – Frankfurt (Oder), Geschichte und Personal 1842 – 1990, Genealogische Quellen Brandenburgs Band 5, Verlag der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft „Roter Adler“ e. V., Potsdam 2017, ISSN 1867-924, ISBN: 978-3-945402-06-1, Preis: 15,00 €.

Vereinsmitglieder können das Buch zum halben Preis erwerben.

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Der Flämingpastor Otto Bölke https://www.bggroteradler.de/2396/ Sun, 12 Apr 2015 17:36:14 +0000 http://www.bggroteradler.de/?p=2396 In unserer Losen Reihe ist als Band 5 erschienen: Max Schütze: Der Flämingpastor Otto Bölke – Historiographisches Wirken des Pfarrers von Blönsdorf. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebte die heimatorientierte Geschichts-schreibung eine wahre Blüte. Einer ihrer Vertreter war Otto Bölke (1873–1946). Der evangelische Pfarrer der Gemeinden Blönsdorf und Mellnsdorf beschäftigte sich leidenschaftlich mit der Geschichte und Kultur seiner Heimatregion, dem Fläming. Dabei waren dessen Forschungen schon während seiner Amtszeit durchaus populär, weshalb er den Beinamen „Flämingpastor“ erhielt. Doch seine Bekanntheit [...]

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In unserer Losen Reihe ist als Band 5 erschienen: Max Schütze: Der Flämingpastor Otto Bölke – Historiographisches Wirken des Pfarrers von Blönsdorf.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebte die heimatorientierte Geschichts-schreibung eine wahre Blüte. Einer ihrer Vertreter war Otto Bölke (1873–1946). Der evangelische Pfarrer der Gemeinden Blönsdorf und Mellnsdorf beschäftigte sich leidenschaftlich mit der Geschichte und Kultur seiner Heimatregion, dem Fläming. Dabei waren dessen Forschungen schon während seiner Amtszeit durchaus populär, weshalb er den Beinamen „Flämingpastor“ erhielt. Doch seine Bekanntheit reichte über den Fläming weit hinaus.

Max Schütze untersucht den Wandel und Charakter der Forschungstätigkeit Otto Bölkes anhand seiner wissenschaftlichen Publikationen, Zeitungsartikel und bisher unveröffentlichter Manuskripte. Die Grundlage für die vorliegende Untersuchung ist der wissenschaftliche Nachlass Bölkes, der vom Museum im Mönchenkloster Jüterbog aufbewahrt wird. Er bildet den Rest der Fläming-Sammlung – auch bekannt als „Bölke-Fläming-Archiv“. Im Anhang sind die einzelnen Aktenstücke in Form eines Findbuchs, erstellt von Felix Engel, aufgelistet.

Bibliographische Angaben:

Max Schütze: Der Flämingpastor Otto Bölke. Historiographisches Wirken des Pfarrers von Blönsdorf, 68 Seiten TB, zahlreiche, z.T. farbige Abb., ISBN 978-3-945402-02-3

Bestellungen für 7,50 Euro zzgl. 2,50 Euro Versandkosten über: bestellung@bggroteradler.de
oder: Postfach 60 03 13, D-14403 Potsdam

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