Brandenburg Archive - Brandenburgische Genealogische Gesellschaft Roter Adler e. V: https://www.bggroteradler.de/tag/brandenburg/ Familien- und Regionalgeschichtsforschung in Brandenburg Thu, 08 Jan 2026 12:55:46 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 Historische Bauernhofarchitektur in Brandenburg https://www.bggroteradler.de/historische-bauernhofarchitektur-in-brandenburg/ Thu, 08 Jan 2026 12:55:46 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=12246 Mit dem neu erschienenen Arbeitsheft „Ländliches Bauen in Brandenburg – Forschungsgeschichte und Bauernhofaufmaße bis 1945“ veröffentlicht das Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum eine umfassende Dokumentation zur historischen ländlichen Baukultur. Im Mittelpunkt stehen Aufmaßzeichnungen brandenburgischer Bauernhöfe aus den Jahren 1936 bis 1940, die bislang nur ohne vertiefende Einordnung vorlagen. Die historischen Pläne werden nun erstmals mit Informationen zu Baugeschichte, Lage und Entwicklung der jeweiligen Hofanlagen verknüpft. Ergänzende historische und aktuelle Fotografien machen bauliche Veränderungen sichtbar und erlauben einen anschaulichen [...]

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Mit dem neu erschienenen Arbeitsheft „Ländliches Bauen in Brandenburg – Forschungsgeschichte und Bauernhofaufmaße bis 1945“ veröffentlicht das Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum eine umfassende Dokumentation zur historischen ländlichen Baukultur.

Im Mittelpunkt stehen Aufmaßzeichnungen brandenburgischer Bauernhöfe aus den Jahren 1936 bis 1940, die bislang nur ohne vertiefende Einordnung vorlagen.

Die historischen Pläne werden nun erstmals mit Informationen zu Baugeschichte, Lage und Entwicklung der jeweiligen Hofanlagen verknüpft. Ergänzende historische und aktuelle Fotografien machen bauliche Veränderungen sichtbar und erlauben einen anschaulichen Vergleich über mehrere Jahrzehnte hinweg. Zugleich wird die Entstehung und Bedeutung dieser frühen bauhistorischen Erfassungen in ihren wissenschaftlichen Zusammenhang gestellt.

Quelle: BLDAM, „Neu erschienen: Ländliches Bauen in Brandenburg – Forschungsgeschichte und Bauernhofaufmaße bis 1945″, vom 06.01.2026, online unter https://bldam-brandenburg.de/neu-erschienen-laendliches-bauen-in-brandenburg-forschungsgeschichte-und-bauernhofaufmasse-bis-1945/

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Max Hochgeladen: Potsdam in alten Aufnahmen https://www.bggroteradler.de/max-hochgeladen-potsdam-in-alten-aufnahmen/ Fri, 21 Nov 2025 14:36:12 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=12090 Der Potsdam-Kalender 2026 stellt in diesem Jahr den Fotografen und Postkartenverleger Max Hochgeladen in den Mittelpunkt. Seine historischen Aufnahmen geben Einblicke in das Stadtbild um 1900 und zeigen zentrale Orte, Verkehrsmittel und Alltagssituationen jener Zeit. Viele der Motive entstanden an bekannten Plätzen, die heute noch das Stadtbild prägen. Hochgeladen arbeitete sorgfältig und wählte seine Perspektiven so, dass die wichtigsten Elemente der Szene klar erkennbar waren. Manche seiner Bilder lassen vermuten, dass Personen oder Fahrzeuge bewusst positioniert wurden, um ein stimmiges [...]

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Der Potsdam-Kalender 2026 stellt in diesem Jahr den Fotografen und Postkartenverleger Max Hochgeladen in den Mittelpunkt. Seine historischen Aufnahmen geben Einblicke in das Stadtbild um 1900 und zeigen zentrale Orte, Verkehrsmittel und Alltagssituationen jener Zeit.

Viele der Motive entstanden an bekannten Plätzen, die heute noch das Stadtbild prägen. Hochgeladen arbeitete sorgfältig und wählte seine Perspektiven so, dass die wichtigsten Elemente der Szene klar erkennbar waren. Manche seiner Bilder lassen vermuten, dass Personen oder Fahrzeuge bewusst positioniert wurden, um ein stimmiges Gesamtbild zu erreichen.

Zusammengestellt wurde der Kalender erneut von Peter Rogge, der sich seit Jahren mit historischen Fotografien aus Potsdam beschäftigt. Er hat für die Ausgabe eine Mischung aus bekannten und weniger geläufigen Motiven ausgewählt. Rogge ordnet die Aufnahmen zeitlich ein und weist auf Besonderheiten im Bildaufbau hin.

Der neue Kalender lässt diese Zeit noch einmal aufleben und nimmt seine Betrachter mit auf eine Reise in das Potsdam um 1900. Dieser ist über die Website www.potsdamkalender.de sowie im Potsdamer Buchhandel erhältlich.

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, Artikel „Mit der Pferdebahn am Brandenburger Tor“ vom 19.11.25

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Friedrich Leopold von Preußen: Vom Hofleben zur Malerei https://www.bggroteradler.de/friedrich-leopold-von-preussen-vom-hofleben-zur-malerei/ Mon, 17 Nov 2025 10:09:38 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=12076 Karl Hagemeister, einer der bekanntesten märkischen Maler, hatte einst einen ungewöhnlichen Schüler: Prinz Friedrich Leopold von Preußen. In den brandenburgischen Landschaften rund um Werder und Potsdam entdeckte Hagemeister das überraschend große Talent des jungen Prinzen und bestärkt ihn darin, sich ernsthaft der Kunst zu widmen. Für Friedrich Leopold bot die Malerei eine willkommene Flucht aus dem strengen Hofleben und wurde schnell zu einer echten Leidenschaft. Auch auf Schloss Glienicke, seinem Wohnsitz, entstanden zahlreiche Arbeiten. Oft lag die Inspiration in der [...]

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Karl Hagemeister, einer der bekanntesten märkischen Maler, hatte einst einen ungewöhnlichen Schüler: Prinz Friedrich Leopold von Preußen. In den brandenburgischen Landschaften rund um Werder und Potsdam entdeckte Hagemeister das überraschend große Talent des jungen Prinzen und bestärkt ihn darin, sich ernsthaft der Kunst zu widmen.

Für Friedrich Leopold bot die Malerei eine willkommene Flucht aus dem strengen Hofleben und wurde schnell zu einer echten Leidenschaft. Auch auf Schloss Glienicke, seinem Wohnsitz, entstanden zahlreiche Arbeiten. Oft lag die Inspiration in der märkischen Natur. Doch nach dem Ende der Monarchie verlor der Prinz von seinem früheren Halt und geriet in familiäre Auseinandersetzungen.

Trotz allem blieb er der Kunst treu, sodass Hagemeister ihn weiterhin als Künstler schätzte. Tragisch wurde es in den 1930er- Jahren, als Friedrich Leopold von den Nationalsozialisten verhaftet und ins KZ Dachau gebracht wurde. Er überlebte und verbrachte seine letzten Jahre in der Schweiz.

Die Geschichte zeigt, wie eng brandenburgische Kulturgeschichte, Adel und Kunst miteinander verflochten sein können.

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, Artikel „Karl Hagemeister und der tragische Preußen-Prinz“ vom 13. November 2025

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Schweizer Spuren in Brandenburg https://www.bggroteradler.de/schweizer-spuren-in-brandenburg/ Sat, 08 Nov 2025 10:00:03 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=12024 Im 17. Jahrhundert kamen zahlreiche Familien aus der Schweiz nach Brandenburg, um ein neues Leben zu beginnen. Eine der ersten dieser Siedlungen entstand in Nattwerder bei Potsdam. Das kleine Dorf wurde vor 340 Jahren für Schweizer Kolonisten gegründet. 1685 trafen die bäuerlichen Familien auf Nattwerder. Die Zuwanderer brachten ihre Kultur, Sprache und handwerklichen Fähigkeiten mit und prägten die Region nachhaltig. Viele erhielten damals besondere Rechte, um den Neuanfang zu erleichtern, zum Beispiel die Befreiungen von bestimmten Diensten. Während viele Glaubensflüchtlinge [...]

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Im 17. Jahrhundert kamen zahlreiche Familien aus der Schweiz nach Brandenburg, um ein neues Leben zu beginnen. Eine der ersten dieser Siedlungen entstand in Nattwerder bei Potsdam. Das kleine Dorf wurde vor 340 Jahren für Schweizer Kolonisten gegründet. 1685 trafen die bäuerlichen Familien auf Nattwerder.

Die Zuwanderer brachten ihre Kultur, Sprache und handwerklichen Fähigkeiten mit und prägten die Region nachhaltig. Viele erhielten damals besondere Rechte, um den Neuanfang zu erleichtern, zum Beispiel die Befreiungen von bestimmten Diensten.

Während viele Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, die Hugenotten, in den Städten siedelten, ließen sich die Schweizer meist in ländlichen Gebieter nieder. Sie halfen, verlassene Dörfer wieder aufzubauen und neue landwirtschaftliche Methoden einzuführen. So trugen sie entscheidend zur Entwicklung der brandenburgischen Kulturlandschaft bei.

Auch heute wird diese Geschichte aktiv erforscht. Bei der BGG widmet sich eine eigene Arbeitsgruppe unter Leitung von Aldo Hoffer dem Thema „Schweizer Kolonisten in Brandenburg ab 1865“. Hoffer steht dabei mit rund 70 weiteren Familienforschern in Kontakt, die als Nachfahrer dieser Kolonisten die historischen Zusammenhänge dokumentieren. Ziel der Gruppe ist es das Wissen über die Schweizer Einwanderung zu bewahren und für künftige Generationen zugänglich zu machen.

In Nattwerder erinnert heute ein Gedenkstein an diese frühe Einwanderung. Die Verbindung in die Schweiz besteht weiterhin: Nachkommen der damaligen Familien und Vertreter aus Schweizer Gemeinden pflegen den Austausch.

Hier zum Nachlesen der gesamte Artikel: https://www.maz-online.de/anzeigen/nattwerder-erinnerung-an-schweizer-kolonisten-in-brandenburgKSR464QQNNCGND2YQQ7ARSHB3Y.html

 

Quelle: Märkische Allgemeine, Artikel „Manch Brandenburger Ort hat seine Wurzeln am Alpenrand“ vom 25.10.2025

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Geschichtswissen online: Pfarrerdatenbank https://www.bggroteradler.de/event/geschichtswissen-online-pfarrerdatenbank/ Thu, 11 Jun 2026 18:00:00 +0000 https://www.bggroteradler.de/?post_type=tribe_events&p=12012 Christian Jantc und Thomas Kraft besprechen die Pfarrerdatenbank der BGG Roter Adler e.V. Dazu wird Christian Fragen an Thomas stellen, die für die Teilnehmer aufzeigen, was hinter dieser Datenbank steckt, wie man sie füllt und nutzen kann. Diskussion und Fragen der Teilnehmer sind ausdrücklich erwünscht. An Zoom-Meeting teilnehmen https://us06web.zoom.us/j/85225822549 Meeting-ID: 852 2582 2549 Kenncode: 705457 Beitreten – So geht’s https://us06web.zoom.us/meetings/85225822549/invitations?signature=1sFSqy_s3PrcNUlk4frWCyrDMHMcrjXvdMjZGwkMmt0  

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Christian Jantc und Thomas Kraft besprechen die Pfarrerdatenbank der BGG Roter Adler e.V. Dazu wird Christian Fragen an Thomas stellen, die für die Teilnehmer aufzeigen, was hinter dieser Datenbank steckt, wie man sie füllt und nutzen kann. Diskussion und Fragen der Teilnehmer sind ausdrücklich erwünscht.

An Zoom-Meeting teilnehmen
https://us06web.zoom.us/j/85225822549

Meeting-ID: 852 2582 2549
Kenncode: 705457

Beitreten – So geht’s
https://us06web.zoom.us/meetings/85225822549/invitations?signature=1sFSqy_s3PrcNUlk4frWCyrDMHMcrjXvdMjZGwkMmt0

 

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Geschichtswissen online: OFB-Modul von Ahnenblatt https://www.bggroteradler.de/event/geschichtswissen-online-ofb-modul-von-ahnenblatt/ Thu, 12 Feb 2026 19:00:00 +0000 https://www.bggroteradler.de/?post_type=tribe_events&p=12003 Dirk Böttcher und Thomas Kraft stellen die Software Ahnenblatt vor. In dem Termin geht es konkret um die Erstellung von Ortsfamilienbüchern (OFB). Zahlreiche Forschende erstellen über ganze Dörfer und Städte Ortsfamilienbücher. Ahnenblatt ist eine Software, die dabei unterstützt. Ziel soll sein, ein Buch aus den Daten erstellen zu können. Wie das geht, welche Voraussetzungen erbracht werden müssen, stellen wir an diesem Abend vor. An Zoom-Meeting teilnehmen https://us06web.zoom.us/j/82912150847 Meeting-ID: 829 1215 0847 Kenncode: 211204 Beitreten – So geht’s https://us06web.zoom.us/meetings/82912150847/invitations?signature=LcP4W87vpV_32IyWh6IubnR2V7ydxRa48NC4FJpdVrg  

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Dirk Böttcher und Thomas Kraft stellen die Software Ahnenblatt vor. In dem Termin geht es konkret um die Erstellung von Ortsfamilienbüchern (OFB). Zahlreiche Forschende erstellen über ganze Dörfer und Städte Ortsfamilienbücher. Ahnenblatt ist eine Software, die dabei unterstützt. Ziel soll sein, ein Buch aus den Daten erstellen zu können. Wie das geht, welche Voraussetzungen erbracht werden müssen, stellen wir an diesem Abend vor.

An Zoom-Meeting teilnehmen
https://us06web.zoom.us/j/82912150847

Meeting-ID: 829 1215 0847
Kenncode: 211204

Beitreten – So geht’s
https://us06web.zoom.us/meetings/82912150847/invitations?signature=LcP4W87vpV_32IyWh6IubnR2V7ydxRa48NC4FJpdVrg

 

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Neues Leben in der alten Siemens-Villa https://www.bggroteradler.de/neues-leben-in-der-alten-siemens-villa/ Tue, 28 Oct 2025 10:00:57 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=11977 Nach Jahren des Verfalls erhält die traditionsreiche Siemens-Villa in Neu-Fahrland am Lehnitzsee bei Potsdam eine neue Zukunft. Der Unternehmer Stefan Peter hat das denkmalgeschützte Anwesen erworben und will daraus einen Ort schaffen, an dem Meditation, Wissenschaft und Musik miteinander in Einklang gebracht werden. Das Haus, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet wurde, stand lange leer und verfiel zunehmend. Mit dem Kauf für rund 13,75 Millionen Euro durch eine Zwangsversteigerung beginnt nun ein neues Kapitel. Peters Ziel ist es, das historische [...]

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Nach Jahren des Verfalls erhält die traditionsreiche Siemens-Villa in Neu-Fahrland am Lehnitzsee bei Potsdam eine neue Zukunft. Der Unternehmer Stefan Peter hat das denkmalgeschützte Anwesen erworben und will daraus einen Ort schaffen, an dem Meditation, Wissenschaft und Musik miteinander in Einklang gebracht werden.

Das Haus, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet wurde, stand lange leer und verfiel zunehmend. Mit dem Kauf für rund 13,75 Millionen Euro durch eine Zwangsversteigerung beginnt nun ein neues Kapitel. Peters Ziel ist es, das historische Gebäude zu restaurieren und seine ursprüngliche Atmosphäre mit einem modernen Konzept zu verbinden.

Der Unternehmer verfolgt eine klare Vision: Er möchte ein Zentrum gründen, das der inneren Einkehr, Kreativität und Forschung gewidmet ist. Dabei soll die Villa nicht nur als Rückzugsort dienen, sondern auch als Raum für geistigen Austausch und kulturelle Begegnungen. Nach der aufwendigen Sanierung sollen hier künftig Seminare, wissenschaftliche Veranstaltungen und musikalische Projekte stattfinden.

So kehrt die Siemens-Villa am Lehnitzsee, einst Symbol bürgerlicher Kultur und technischer Innovation, still, aber kraftvoll in das Leben der Stadt zurück.

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, Artikel „Die stille Rückkehr der Siemens-Villa“, vom 22.10.25

Zur Geschichte des Anwesens gibt es weiterführende Informationen auf der
Webseite von Neu-Fahrland.

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Familiengeschichte führt Kanadierinnen nach Rathenow https://www.bggroteradler.de/familiengeschichte-fuehrt-kanadierinnen-nach-rathenow/ Sat, 25 Oct 2025 09:00:39 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=11974 Leah und Eryn Konkle aus Ottawa reisten nach Brandenburg, um ihre wurzeln ihrer Familie zu entdecken. Ihr Ziel war Rathenow, die Stadt in der ihre Großmutter Edith Riemann einst ihre Kindheit verbrachte. Edith Riemann kam 1929 in Rathenow zur Welt und wuchs in der Baustraße auf. Nach dem Krieg verließ sie Deutschland und fand später in Kanada eine neue Heimat. Jahrzehnte später wollten ihre Enkelinnen die Orte sehen, an denen das Leben ihrer Großmutter begann. Mit Unterstützung von örtlichen Familienforschern [...]

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Leah und Eryn Konkle aus Ottawa reisten nach Brandenburg, um ihre wurzeln ihrer Familie zu entdecken. Ihr Ziel war Rathenow, die Stadt in der ihre Großmutter Edith Riemann einst ihre Kindheit verbrachte.

Edith Riemann kam 1929 in Rathenow zur Welt und wuchs in der Baustraße auf. Nach dem Krieg verließ sie Deutschland und fand später in Kanada eine neue Heimat. Jahrzehnte später wollten ihre Enkelinnen die Orte sehen, an denen das Leben ihrer Großmutter begann. Mit Unterstützung von örtlichen Familienforschern begaben sich die beiden auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie besuchten das Grundstück, auf dem früher das Haus der Familie stand, sichteten alte Dokumente und Fotos und machten einen Rundgang durch die Stadt.

Die Reise wurde zu einer bewegenden Begegnung mit den eigenen Wurzeln. Für Leah und Eryn war es eine Gelegenheit, das Leben ihrer Großmutter besser zu verstehen und die Verbindung zur alten Heimat ihrer Familie zu spüren. Mit diesen Eindrücken und einem neuen Verständnis kehrten die beiden nach Kanada zurück.

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, Artikel „Aus Ottawa nach Rathenow“ vom 22.10.25

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Das Toleranzedikt von 1685 in neuer Übersetzung https://www.bggroteradler.de/das-toleranzedikt-von-1685-in-neuer-uebersetzung/ Wed, 22 Oct 2025 11:20:51 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=11971 Im Jahr 1685 veröffentlichte der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm das Toleranzedikt von Potsdam. Es beleuchtet einen Wendepunkt in der Geschichte Brandenburgs. Verfolgte französische Hugenotten durften sich im lutherischen Preußen niederlassen und ein neues Leben beginnen. Mehr als drei Jahrhunderte später haben eine Berliner Studentin und ihr Professor das historische Dokument sprachlich aufbereitet und ins heutige Deutsch übertragen. Emily Krüger von der Freien Universität Berlin arbeitete gemeinsam mit dem Historiker Alexander Schunka daran, die schwer verständliche Amtssprache des 17. Jahrhunderts in [...]

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Im Jahr 1685 veröffentlichte der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm das Toleranzedikt von Potsdam. Es beleuchtet einen Wendepunkt in der Geschichte Brandenburgs. Verfolgte französische Hugenotten durften sich im lutherischen Preußen niederlassen und ein neues Leben beginnen. Mehr als drei Jahrhunderte später haben eine Berliner Studentin und ihr Professor das historische Dokument sprachlich aufbereitet und ins heutige Deutsch übertragen.

Emily Krüger von der Freien Universität Berlin arbeitete gemeinsam mit dem Historiker Alexander Schunka daran, die schwer verständliche Amtssprache des 17. Jahrhunderts in eine moderne Form zu bringen. Ziel des Projektes war es, die Gedanken des Großen Kurfürsten und die Bedeutung seines Erlasses für das heutige Publikum nachvollziehbar zu machen.

Das Edikt war ein Aufruf an die Hugenotten, die in Frankreich wegen ihres Glaubens verfolgt wurden, in Brandenburg eine neue Heimat zu finden. Den Geflüchteten wurden Privilegien zugesichert, darunter Religionsfreiheit und Steuerbefreiung oder andere wirtschaftliche Vorteilen. In der Realität erwiesen sich viele dieser Versprechen jedoch als schwer umsetzbar. Die finanziellen Mittel waren begrenzt und nicht alle Zusagen konnten eingehalten werden. Unter den Nachfolgern des Großen Kurfürsten wurden zahlreiche Sonderrechte wieder eingeschränkt oder aufgehoben.

Die Hugenotten trugen maßgeblich zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung Brandenburgs bei und hinterließen bleibende Spuren. Im Hugenotten Museum in Berlin ist das Edikt heute groß an der Wand zu sehen, auch in der modernen Übersetzung.

Quelle: Märkische Allgemein Zeitung, Artikel „Wir Thun kund“ vom 07.10.25

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Archäologie international: Austausch in Brandenburg und Polen https://www.bggroteradler.de/archaeologie-international-austausch-in-brandenburg-und-polen/ Tue, 07 Oct 2025 11:00:01 +0000 https://www.bggroteradler.de/?p=11887 In Frankfurt (Oder) fand kürzlich ein bedeutender Archäologie-Kongress statt, der mehr als 250 Fachleute aus ganz Europa zusammenbrachte. Vier Tage lang diskutierten Wissenschaftler aus Polen, Tschechien, Litauen, Dänemark und weiteren Ländern über Funde und Forschungsergebnisse vom Neolithikum bis in die Neuzeit. Austragungsorte waren die Europa-Universität Viadrina und das Collegium Polonicum in Słubice. Zum Programm gehörten neben Fachvorträgen auch Stadtführungen, ein öffentlicher Abendvortrag sowie Exkursionen, darunter zum eisenzeitlichen Burgwall von Wicina in Polen. Die Veranstaltung unterstrich die enge Zusammenarbeit der europäischen [...]

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In Frankfurt (Oder) fand kürzlich ein bedeutender Archäologie-Kongress statt, der mehr als 250 Fachleute aus ganz Europa zusammenbrachte. Vier Tage lang diskutierten Wissenschaftler aus Polen, Tschechien, Litauen, Dänemark und weiteren Ländern über Funde und Forschungsergebnisse vom Neolithikum bis in die Neuzeit.

Austragungsorte waren die Europa-Universität Viadrina und das Collegium Polonicum in Słubice. Zum Programm gehörten neben Fachvorträgen auch Stadtführungen, ein öffentlicher Abendvortrag sowie Exkursionen, darunter zum eisenzeitlichen Burgwall von Wicina in Polen. Die Veranstaltung unterstrich die enge Zusammenarbeit der europäischen Archäologie und die Bedeutung der Region als Schnittpunkt historischer Entwicklungen.

In der aktuellen Folge des Podcasts „DENKMALZEIT“ wird ausführlich über den Kongress berichtet. Der Podcast ist auf gängigen Plattformen wie Spotify, iTunes, YouTube und Podcast.de verfügbar.

Quelle: BLDAM Brandenburg, Artikel vom 26.09.2025

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