Nordkurier: AG uckermärkische Kirchengeschichte

Kirchenarchiv befindet sich im Waschhaus
Von unserem Redaktionsmitglied
Oliver Spitza

Vor knapp 40 Jahren gründen zwei Pfarrer die Arbeits- gemeinschaft für uckermärkische Kirchengeschichte. Ihre Sammlung zieht nun ins Dominikanerkloster um.

Prenzlau.Die Bibliothek und das Archiv der Arbeitsgemeinschaft für uckermärkische Kirchengeschichte werden am Sonnabend, dem 21. April, um 14 Uhr in der Stadtbibliothek im Dominikanerkloster Prenzlau eröffnet.
Die Arbeitsgemeinschaft für uckermärkische Kirchengeschichte wurde am 18. September 1974 vom Criewener Pfarrer Herbert
Lüpnitz und vom Lunower Pfarrer Ludolf Parisius gegründet. Die AG ist ein loser Zusammenschluss von Freunden der uckermärkischen Kirchengeschichte und ein Glied der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Bereits mit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft wurden die Bibliothek und das Archiv angelegt und in den Folgejahren ständig erweitert.
Bis 2010 konnte die Bibliothek über das Angermünder Ehm-Welk- und Heimatmuseum genutzt werden. Da die Nutzung dort durch räumliche und zeitliche Einschränkungen nicht optimal war, wurde die Sammlung im Oktober 2011 als Depositum an das Dominikanerkloster Prenzlau übergeben. Sie befindet sich nun im ehemaligen Waschhaus, ist der Stadtbibliothek angegliedert und nur über diese zu erreichen.
Für alle Geschichtsinteressierte erschließt sich damit im Dominikanerkloster eine weitere wichtige Forschungsquelle. Dem Nutzer stehen heimatkundliche und genealogische Reihenwerke, Beiträge zur Geschichte der Uckermark, ihrer Städte und Dörfer, zur Kirchen-, Ordens-, Bau- und Kunstgeschichte zur Verfügung. Ein wichtiger Bestandteil der Sammlung sind Beiträge zur Geschichte der Pfarrer in der Uckermark. Der Sammlungsbestand orientiert sich geografisch an den historischen Kreisen Angermünde, Prenzlau und Templin, darüber hinaus finden sich auch Materialien zu den Orten Strasburg und Zehdenick. Insgesamt umfasst die Bibliothek circa 40 laufende Meter an Büchern und Schriftgut.
Die Nutzung der Bibliothek und des Archivs der Arbeitsgemeinschaft für uckermärkische Kirchengeschichte ist ab dem 23. April während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Prenzlau nach vorheriger Anmeldung möglich. Zur Eröffnung der Bibliothek und des Archivs der Arbeitsgemeinschaft für uckermärkische Kirchengeschichte sind alle Interessenten herzlich eingeladen. Der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft, Dr. Reinhard Schmook aus Bad Freienwalde, wird am 21. April einen Eröffnungsvortrag zur Entstehung und Geschichte der Sammlung halten und anschließend eine Führung durch die Bibliothek anbieten.
Quelle: Nordkurier-Artikel

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